Amerikaner sollen im Ausland vorsichtig sein
USA fordern erneut Ausweisung irakischer Diplomaten

Nach dem Beginn des Krieges gegen Bagdad haben die USA erneut alle Staaten aufgefordert, irakische Spitzendiplomaten auszuweisen und die Beziehungen zum Irak einzufrieren.

HB/dpa WASHINGTON. Wie US-Außenamtssprecher Richard Boucher am Donnerstag in Washington mitteilte, sollten diese Staaten außerdem irakische Botschaftsgebäude beschlagnahmen.

Nach Angaben Bouchers haben die USA selbst ihre Botschaften und Konsulate in 15 Ländern geschlossen. Die Maßnahme sei vorübergehend. Betroffen seien unter anderem die Missionen in Tel Aviv, Jerusalem, Damaskus, Buenos Aires und Canberra. Die Botschaft in Paris unterhalte nur einen Notdienst.

Das Außenministerium hatte schon in der Nacht zu Donnerstag nach dem Beginn kriegerischer Handlungen alle Amerikaner aufgerufen, im Ausland besonders vorsichtig zu sein. Es bestehe vor allem im Nahen Osten die Gefahr zunehmender anti-amerikanischer Gewalt einschließlich terroristischer Anschläge.

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