Amerikanerin Witty sieht überraschend
Sabine Völker gewinnt Silber über 1 000 m

Sabine Völker hat am Sonntag Silber in der olympischen Eisschnelllauf-Konkurrenz über 1 000 m erkämpft. Der Sieg ging völlig überraschend an die Amerikanerin Chris Witty, die mit ihrer Weltrekordzeit von 1:13,83 Minuten die Top-Favoritinnen aus Deutschland schockte.

HB/dpa SALT LAKE CITY. Anni Friesinger (Inzell) musste sich mit Platz fünf, Monique Garbrecht-Enfeldt (Berlin) mit Rang sechs zufrieden geben. Als Dritte komplettierte Jennifer Rodriguez den amerikanischen Triumph.

Die 28-jährige Erfurterin musste nach Witty antreten und verpasste in 1:13,95 deren Bestzeit nur um 12 hundertstel Sekunden. Der Schützling von Trainer Stephan Gneupel stellte damit einen deutschen Rekord auf. Sie unterbot die Bestmarke, die bislang als Weltrekord gestanden hatte, um 0,20 Sekunden. "Natürlich wäre ich gern weiter im Besitz des Weltrekordes geblieben, aber auch mit Silber bin ich sehr zufrieden", sagte die Thüringerin.

Im letzten Paar antretend, biss sich Weltmeisterin Monique Garbrecht-Enfeldt an der Witty-Zeit die Zähne aus. Bis 600 Meter lag die Favoritin unter der Weltrek-Zwischenzeit, musste dann aber dem hohen Anfangstempo Tribut zollen.

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