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Amgen: Verspätete Zulassung für Medikament

Aranesp, der neue Hoffnungsträger von Amgen, hat noch keine Zulassung von der Gesundheitsbehörde FDA bekommen. Amgen ging ursprünglich davon aus, im ersten Halbjahr 2001 die benötigten Zusagen von der FDA zu bekommen, um das Präparat zur Behandlung von Blutarmut vertreiben zu können.

Firmen-Chef Kevin Sharer zeigte sich dennoch zuversichtlich, dass die ausstehende Zulassung bald erfolgen werde. In Australien und der EU gab es bereits grünes Licht mit "ermutigenden Marktreaktionen", sagte er. Er bewertete es als positives Zeichen, dass die FDA keine zusätzlichen Daten und Testergebnisse für Aranesp angefordert habe.

Goldman Sachs hat die Aktie von Amgen auf der Empfehlungsliste bestätigt. Den Druck auf den Unternehmensgewinn durch die verspätete Zulassung bewerten die Analysten als "begrenzt". Allerdings könnten dem Unternehmen einige Millionen Dollar an Umsätzen entgehen. Für 2001 erwartet Goldman Sachs einen Absatz von Aranesp in Höhe von 100 Millionen Dollar, die Hälfte davon kommt davon aus Europa. Den Anlegern empfehlen die Experten, die Quartalsergebnisse abzuwarten, die Ende Juli veröffentlich werden. Morgan Stanley Dean Witter stuft die Aktie mit "strong buy" ein, kürzt aber die Gewinnerwartungen für 2001 und 2002. Zudem wird das Kursziel von 108 auf 97 Dollar gesenkt. Dafür wird die Gewinnschätzung für das Geschäftsjahr 2003 angehoben.

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