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Amgen: Zukunftsoptimismus

Amgen erntet heute satte Kurszuschläge, nachdem der weltgrößte Biotechnologie-Konzern auf einer Analystenkonferenz ankündigte, bis zum Jahr 2005 mindestens fünf neue Produkte auf den Markt zu bringen und rund neun Milliarden Dollar Umsatz zu erzielen.

Anleger hatten mit Spannung erwartet, wie Amgen die sinkenden Umsätze aus dem Verkauf der bisherigen Kassenschlager-Medikamente Epogen und Neupogen kompensieren will. Vier der Medikamente plant Amgen in den kommenden zwei Jahren auf den Markt zu bringen, darunter eine neue Version des Epogen-Mittels zur Behandlung von Blutarmut. In der ersten Hälfte des kommenden Jahres sollen die ersten Medikamente zur Genehmigung vorgelegt werden. Zudem befindet sich ein Krebs-Medikament in der letzten klinischen Testphase. Sollten die Testergebnisse zur Zufriedenheit des Konzerns ausfallen, sei auch in diesem Fall der Weg für einen Zulassungsantrag im kommenden Jahr frei, kündigte das Amgen-Management mit.



Das Analystentreffen brachte keine Neuigkeiten im Patentrechtsstreit gegen den Rivalen Transkaryotic. Transkaryotic war mit einer eigenen Epogen-Version auf den Markt vorgedrungen. Die Mehrheit der Analysten erwartet einen Gerichtsentscheid zu Gunsten von Amgen. Der Amgen-Kurs hat sich in den vergangenen Monaten auf Grund des ausstehenden Urteils volatil entwickelt.

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