Archiv
Amokfahrt durch zwei Straßencafés

Bei der Amokfahrt eines volltrunkenen Autofahrers durch zwei Düsseldorfer Straßencafés mit zwei Schwerverletzten geht die Staatsanwaltschaft von einer vorsätzlichen Tat aus.

dpa DÜSSELDORF. "Das Fahrzeug stoppte erst, als der Mann wegen eines Achsbruchs nicht mehr von der Stelle kam", betonte Staatsanwalt Uwe Kessel am Sonntag. Der Ankläger hat daher Haftbefehl wegen versuchten Mordes gegen den 64-jährigen Gastwirt beantragt. Insgesamt wurden bei der Amokfahrt nach neuesten Angaben 14 Menschen verletzt.

Als mögliches Motiv des 64-Jährigen nannte Kessel Verzweiflung über seinen finanziellen Ruin und die bevorstehende Trennung von seiner 31 Jahre alten Lebensgefährtin.

Der Mann hatte am Samstag mit seinem mehr als 200 PS starken Sportwagen eine Pollerreihe durchbrochen und auf der Terrasse ein siebenjähriges Mädchen erfasst und schwer verletzt. Anschließend durchbrach er auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine weitere Barriere aus Pollern und Blumenkübeln und raste über die Terrasse eines zweiten Cafés. Anschließend erfasste er auf einer Kreuzung einen 29-jährigen Fußgänger und schleifte ihn 20 Meter weit mit. Der Fußgänger schwebte am Sonntag noch ins Lebensgefahr.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%