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AMR: Ölpreis führt 2004 zu Zusatzkosten von 1 Mrd Dollar - Prognose gesenkt

Die Fluggesellschaft American Airlines hat wegen des hohen Ölpreises seine Erwartungen für das laufende dritte Quartal und das Gesamtjahr nach unten geschraubt.

dpa-afx CHICAGO. Die Fluggesellschaft American Airlines hat wegen des hohen Ölpreises seine Erwartungen für das laufende dritte Quartal und das Gesamtjahr nach unten geschraubt.

Der American-Airlines-Mutter AMR rechnet wegen des hohen Ölpreises im laufenden Jahr mit einer Zusatzbelastung von rund einer Milliarde Dollar. Im dritten Quartal geht das Unternehmen von zusätzlichen Kosten von 300 Mill. $ aus, wie AMR am Donnerstag in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC mitteilte. Die Zahlen beziehen sich auf die jetzt erwarteten durchschnittlichen Treibstoffkosten im Vergleich zum Vorjahr. Die Aktie gab nachbörslich deutlich an.

AMR rechnet im laufenden Jahr jetzt mit einem durchschnittlichen Preis für eine Gallone (3,78 Liter) Kerosin von 1,17 $ nach zuvor 1,13 $. Für das dritte Quartal erwartet AMR durchschnittliche Kosten bei 1,25 (zuvor 1,20) Dollar.

Beim Umsatz geht AMR im dritten Quartal von einem moderaten Rückgang im Jahresvergleich im Inlandsgeschäft aus. Insgesamt rechnet der Konzern mit einem leicht rückläufigen Erlös. Ende des dritten Quartals werde die Summe des Bargelds sowie der kurzfristigen Anlagen 3,6 Mrd. $ betragen. 500 Mill. $ davon unterliegen nach AMR-Angaben allerdings einer Verfügungsbeschränkung.

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