Amtsinhaber putschte sich an die Macht
Gambia wählt neuen Präsidenten

dpa NAIROBI. Im westafrikanischen Gambia wird an diesem Donnerstag ein neuer Präsident gewählt. Amtsinhaber Yahya Jammeh, der sich vor sieben Jahren an die Macht geputscht hat, muss sich vier Herausforderern stellen. Beobachter rechnen mit einem Kopf-an-Kopf- Rennen zwischen Jammeh und dem Hauptkandidaten der Opposition, Ousainou Darboe. Darboe repräsentiert die Koalition dreier ziviler Oppositionsparteien.

Der Militär Jammeh hatte 1994 seinen Vorgänger Dawda Jawara gestürzt, der das Land seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 1964 regiert hatte. Er selbst überstand bereits zahlreiche Putschversuche. Der Wahlkampf war von einigen gewalttätigen Zwischenfällen überschattet worden. Zwei Unterstützer der Opposition waren während Demonstrationen erschossen worden. Internationale Beobachter äußerten bereits Zweifel daran, dass die Abstimmung frei und fair verlaufe. Wann ihr Ergebnis bekannt gegeben wird, ist bislang unklar.

Der kleine Staat, der von Senegal umschlossen wird, gilt als verschlafenes Urlaubsgebiet. Die 1,3-Millionen-Bevölkerung ernährt sich in erster Linie durch den Tourismus, Fischerei und den Anbau von Erdnüssen.

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