An Unfallversicherung denken
Schutz für Bauhelfer

Wer in Eigenregie baut, engagiert in der Regel Bauhelfer aus Freundeskreis oder Familie. Doch kaum ein Häuslebauer weiß, dass die hilfreichen Geister automatisch unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen und dass dafür Versicherungsbeiträge anfallen.

HB/dh Düsseldorf. Versicherungsträger ist die jeweils zuständige Bauberufsgenossenschaft. Die Prämien werden pro Arbeitsstunde berechnet (von Region zu Region unterschiedlich, höchstens 1,40 Euro) - egal, ob der Helfer unentgeltlich oder gegen Lohn arbeitet. Schummeln lohnt nicht; die Bauämter geben alle Bauanmeldungen an die Berufsgenossenschaft weiter. Die wiederum schickt dem Bauherrn einen Fragebogen, in dem er genau angeben muss, wer den Bau errichtet. Innerhalb einer Woche nach Beginn der Bauarbeiten muss die Berufsgenossenschaft informiert werden. Andernfalls droht ein empfindlich hohes Bußgeld.

Zu beachten ist: Verunglücken Bauherr oder sein Ehepartner, greift der gesetzliche Schutz nicht. Für die Berufsgenossenschaft gelten beide als Unternehmer und folglich nicht als gesetzlich versicherungspflichtig. Wer will, kann bei der Berufsgenossenschaft eine freiwillige Bauunfall-Police abschließen, die jedoch weniger Schutz bietet als eine normale private Unfallversicherung und mit rund 200 Euro pro Person und Monat erheblich teurer ist.

Informationen bietet die kostenlose Broschüre "Gut gerüstet?" der Bauberufsgenossenschaft Hannover (Fax: 0511/9872545).

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