ANALYSE
ABN Amro sieht Nokia-Kursziel bei 25 Euro

„Wenn man nicht Marktführer ist, wird man zum Getriebenen“, erklärt Analyst Thomas Langer von WestLB Panmure den Unterschied zwischen Nokia und Ericsson.

pk FRANKFURT. "Wenn man nicht Marktführer ist, wird man zum Getriebenen", erklärt Analyst Thomas Langer von WestLB Panmure den Unterschied zwischen Nokia und Ericsson. Mit dem hohen Handset-Anteil habe Nokia über einen geringeren Fixkostenblock einen Wettbewerbsvorteil. Außerdem habe das Unternehmen beim Marketing und in der Fertigung Maßstäbe gesetzt. Deshalb sei Nokia jetzt noch in der komfortablen Lage, die Belegschaft nahezu konstant halten zu können. Trotzdem müsse man bei der Aktie jetzt nicht schon einsteigen, denn die Nachfrageseite sehe weiterhin düster aus.

Frühestens in zwei bis drei Quartalen könne sich die Lage entspannen. Und: "Das Jahr 2002 wird noch einmal schwierig", meint Langer. Hinter das Mobilfunk-Geschäft müsse man bei allen Anbietern ein Fragezeichen setzen, weil heute keiner sagen könne, ob sich die Entwicklungsausgaben für die nächste Handy-Generation auf Basis der UMTS-Netze wirklich rentieren werden. Deshalb sei nicht auszuschließen, dass es auch bei Nokia noch zu weiteren Entlassungen kommt. Analystin Inge Heydorn von ABN Amro sieht die Gefahr, dass Nokia seine Ziele im dritten Quartal verfehlen wird. Das könnte den Kurs drücken, der knapp über dem 52-Wochen-Tief liegt. Statt "Kaufen" empfiehlt sie jetzt "Akkumulieren". Das Kursziel bei ABN Amro lautet weiter auf 25 Euro.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%