Analyse
Analyst fühlt sich von Eurobike "getäuscht"

Independent Research hat seine Empfehlung für die Aktie der Düsseldorfer Eurobike AG von "Übergewichten" um zwei Stufen auf "Untergewichten" heruntergenommen.

adx FRANKFURT. Das im S-MAX notierte Unternehmen hatte am Montag seine Ergebniszahlen vor Steuern für das abgelaufene Geschäftsjahr 1999/2000 von 35,1 Mill. DM auf 5 bis 10 Mill. DM deutlich nach unten revidiert. "Wir fühlen uns vom Unternehmen getäuscht", sagte Analyst Jens Jung. Diese Revision deute auf Unwissenheit des Managements über die eigene Unternehmenssituation und eine Fehlleistung des Finanzcontrolling hin. Im Vorjahr hatte Eurobike noch ein Vorsteuerergebnis von 29,2 Mill. DM ausgewiesen.

Die Handels-Holding für Motorradbekleidung und-zubehör begründete die Korrektur der Zahlen mit fälschlich ausgewiesenen außerordentlichen Erträgen, die nicht im Ergebnis ausgewiesen werden könnten. Außerdem habe ein Verlust der im Großhandel tätigen Schuh GmbH sowie Belastungen durch den hohen Kurs von Dollar und Yen das Ergebnis belastet. Jung wertete diese Argumente als wenig stichhaltig und sprach von einer verfehlten Informationspolitik. Gerade die Währungseinflüsse seien absehbar gewesen. "Diese Informationspolitik wird den Kurs der Aktie auch in Zukunft erheblich belasten", prognostizierte der Experte.

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