Analyse
Bankgesellschaft Berlin stuft MAN weiter auf Akkumulieren

adx BERLIN. Die Bankgesellschaft Berlin stuft die Aktie des Münchener MAN-Konzerns weiterhin auf Akkumulieren. "Die beschlossenen Kapitalmaßnahmen waren nicht überraschend, da vieles bereits im Vorfeld diskutiert wurde", urteilte Analyst Michael Riedel. Erfreulich sei allerdings die angestrebte langfristige Abschaffung der Vorzugsaktie, der auch der angekündigte Aktienrückkauf diene. Die Vorzüge seien bei internationalen Anlegern wenig attraktiv und würden das Unternehmen bei der Dax-Berechnung schlechter abschneiden lassen.

Die Zahlen der ersten beiden Monate des geplanten Rumpfgeschäftsjahres (Juli bis Dezember) seien sehr erfreulich und bestätigten den guten Trend. Riedel begrüßte zudem die Übernahme des Stuttgarter Omnibusherstellers Neoplan. Dies sei ein weiterer Schritt, den starken Margendruck vom Busmarkt zu nehmen. Eine Übernahme der Thyssen-Krupp-Tochter Uhde würde nach Ansicht des Experten Sinn machen, da MAN mit Ferrostaal ein Unternehmen besitzt, dass den Spezialanlagenbauer Uhde richtig organisieren könne. Die EPS-Zahlen, die trotz angestrebtem Rumpfgeschäftsjahr auf Jahresbasis errechnet sind, liegen für 2000/2001 bei 2,68 Euro und für 2001/2002 bei 2,53 Euro.

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