Analyse
Bankhaus Löbbecke sieht Allianz weiter "neutral"

adx BERLIN. Das Bankhaus Löbbecke stuft die Aktie des Allianz-Versicherungskonzerns nach wie vor neutral ein. "Diese Bewertung ist in erster Linie auf die im September geplante Gewichtungsänderung der Stoxx Indizes zurückzuführen", sagte Analyst Frank Geilfuss. Der Experte begrüßte die künftige Gewichtung anhand des Streubesitzes statt der Marktkapitalisierung, da nun die Gewichtung endlich zu Gunsten der stark gehandelten Titel erfolge. Allerdings würden große Titel wie Allianz, Münchener Rück und Deutsche Telekom zunächst darunter leiden.

Die Spekulationen über die Rolle der Allianz bei einer Fusion zwischen Dresdner und Commerzbank sollten nicht überbewertet werden. Bei einer Fusion sei die Allianz zwar der Gewinner, der auf Vorteile bei Vertrieb und Vermögensverwaltung setzen könne, die derzeitige Euphorie für den Titel im Falle einer Fusion könne der Analyst allerdings nicht nachvollziehen. Die auf der HV bekräftigte Absicht, die Überkreuzbeteiligung mit der Münchener Rück zu reduzieren, sei hinsichtlich der Neugewichtung der Indizes positiv, da sich der Free-Float erhöhen werde. Die Ergebnisprognosen mit einem Wachstum von zehn Prozent auf 2,2 Mrd. Euro für 2000 wertete Geilfuss als "sehr solide". Die EPS-Schätzungen liegen für 2000 bei 9,00 Euro und für 2001 bei 10,20 Euro pro Aktie.

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