Analyse
Bankhaus Metzler sieht Fresenius-Gebot für WKA positiv

Das Frankfurter Bankhaus Metzler beurteilt das Übernahmeangebot der Fresenius AG für die Wittgensteiner Kliniken (WKA) positiv.

adx FRANKFURT. Fresenius habe wiederholt angedeutet, als Klinikbetreiber aktiv werden zu wollen und nun eine offenbar günstige Gelegenheit genutzt, sagte Analyst Karl-Heinz Scheunemann. Der Kaufpreis von rund 123 Mill. Euro erscheine günstig, zumal die Summe über einen Aktientausch beglichen werden soll. Außerdem arbeite WKA nach Angaben von Fresenius profitabel.

Allerdings seien die künftigen Erträge aus dem WKA-Engagement nur schwer zu prognostizieren, da der für Investoren interessante Krankenhaushausmarkt in Deutschland noch weitgehend "im Dornröschenschlaf" liege. Zwar gebe es börsennotierte Krankenhausgesellschaften, doch nur wenige Betreiber seien so erfolgreich wie die Rhön-Klinikum AG. Allerdings verfüge Fresenius auf Grund der Dialyse-Aktivitäten von Fresenius Medical Care durchaus über Erfahrungen im Krankenhausmanagement , sagte Scheunemann. Auch der Bereich ProServ, in den die WKA eingegliedert werden sollen, sei erfolgreich bei Planung, Bau und Management-Dienstleistungen für Kliniken. Der Analyst empfiehlt Fresenius-Aktien weiterhin zum Kauf.

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