ANALYSE
Berenberg Bank sieht Einsparpotenziale bei Hypovereinsbank

Die Berenberg Bank behält ihre Einstufung der Hypovereinsbank - diese bleibt weiter auf "Halten" mit einem errechneten fairen Wert von 60 Euro bis 63 Euro.

dpa-afx FRANKFURT. Die Hypovereinsbank wird durch die Zusammenfassung ihrer Dienstleistungen im Privatkundengeschäft Millionen einsparen. Die genaue Höhe der Einsparungen sei aber noch nicht abzusehen, sagte Analyst Andreas Pläsier von der Berenberg Bank am Dienstag. Das hänge von der Zahl der Filialschließungen ebenso ab wie von der Frage, wie viele Arbeitsplätze der Konzern dadurch einsparen könne. Die Berenberg Bank ändert deswegen vorher nicht ihre Einstufung der HypoVereinsbank - diese bleibt weiter auf "Halten" mit einem errechneten fairen Wert von 60 Euro bis 63 Euro.

Die Hypovereinsbank hatte am Dienstagmorgen angekündigt, dass sie ihre Basisdienstleistungen im deutschen Privatkundengeschäft künftig einheitlich unter dem Markennamen "Hypovereinsbank" anbieten wird.

Mit dieser Mitteilung habe die Bank den Markt "schon überrascht", sagte Pläsier. Er sei nicht angekündigt gewesen. Allerdings passe die Entscheidung in die Strategie des Bankhauses. Zuvor seien bereits Aktivitäten im Hypothekengeschäft zusammengefasst worden. "Die Bank verfolgt hier ganz klar weiter ihr Ziel, im Back-Office-Bereich Geld einzusparen", sagte Pläsier.

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