Analyse
Comdirect ist für Merck Finck "Marketperformer"

Analysten zufolge werde das Unternehmen noch einige Monate unter seinem zu hohen Emissionspreis leiden.

dpa-AFX MÜNCHEN. Die Privatbank Merck Finck & Co hat die Aktien der Comdirect Bank in einer ersten Studie als "Marketperformer" eingestuft. Analyst Alexander Kachler sagte am Dienstag, das Unternehmen werde noch einige Monate lang unter seinem zu hohen Emissionspreis leiden. Anscheinend habe die Commerzbank beim Börsengang ihrer Direktbank-Tochter vor allem "Kasse machen" wollen.

Normalerweise sei es bei Börsengängen üblich, den Preis so festzulegen, dass die Anleger einen Bonus erwarten könnten. Das sei in diesem Fall anscheinend nicht geschehen, was den Kurs der Aktie bereits unter Druck gesetzt habe. Auch in den kommenden Monaten wird der Preis der Comdirect-Aktie nach Meinung Kachlers zwischen 30 und 38 Euro schwanken. Zuletzt lag er bei 33,90 Euro.

Kachler hält es aber schon für möglich, dass die Comdirect-Aktie mittelfristig steigen werde, wenn die Geschäftszahlen für das dritte Quartal ordentlich ausfallen. Das hänge vor allem davon ab, wie sich das Geschäft im In- und Ausland weiter entwickeln werde.

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