Analyse
Delbrück & Co behält Heyde weiter auf "Übergewichten"

adx FRANKFURT. Das Bankhaus Delbrück & Co empfiehlt die Aktie des Bad Nauheimer IT-Spezialisten Heyde nach wie vor zum "Übergewichten" und sieht den fairen Wert des Papiers bei 43 Euro. "Der geplante Einstieg ins Beteiligungsgeschäft, wie ihn Heyde durch die Übernahme der Frankfurter Value Partner GmbH vollzieht, liegt im Trend und ist positiv zu werten" sagte Analyst Reinhard Rother. Man wolle jungen Unternehmen Finanzierungsmöglichkeiten geben und ihnen organisatorisch Hilfestellung leisten, um sie anschließend als Kunden zu gewinnen und auch an ihren Erlösen Anteil zu haben.

Einziger Knackpunkt sei die komplizierter werdende Bewertung der Heyde-Gruppe, da ein umfangreiches Beteiligungsportfolio besonders für den Außenstehenden nur schwer zu beurteilen ist. Mit den Halbjahreszahlen war der Analyst zufrieden. "Sie entsprachen exakt unseren Erwartungen", sagte Rother. Sehr zuversichtlich äußerte sich der Experte hinsichtlich des zweiten Halbjahres, da die fünf Akquisitionen aus dem ersten Halbjahr erst hier konsolidiert und Heyde somit weiteres Wachstum bescheren würden. Erfreulich sei auch die Internationalisierung. So sei in nächster Zeit mit einer Akquisition in den USA zu rechnen. Die EPS-Schätzungen liegen für das laufende Jahr bei 0,37 Euro und für 2001 bei 0,78 Euro.

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