ANALYSE
Deutsche Bank senkt Umsatzschätzung für Nokia-Mobiltelefone

dpa-afx LONDON. Die Deutsche Bank hat am Mittwoch ihre Schätzungen für den Umsatz mit Nokia-Mobiltelefonen für 2001 um 3,6 Prozent auf 531 Mill. Euro und für 2002 um 4 Prozent auf 677 Mill. Euro reduziert. Am Vortag hatte der finnische Hersteller von Mobiltelefonen und Telekommunikationsanlagen eine Steigerung des Absatzes bei Mobiltelefonen um 64 Prozent auf 128 Mill. gemeldet. Analysten hatten für Nokia dagegen einen Absatz von 140 Mill. Mobiltelefonen erwartet. Die Deutsche Bank ließ ihre Gewinnschätzung für die Jahre 2001 und 2002 jedoch unverändert.

"Bedenken, dass eine Abkühlung des Wirtschaftswachstums den Konsum belasten werde und Befürchtungen über Überkapazitäten haben uns zu der Korrektur der Schätzungen veranlasst", erklärte ein Analyst der Bank. Die Geschäftsergebnisse für das vierte Quartal würden Ende Januar erwartet. Da diese Zahlen gewöhnlich mit Spannung erwartet würden, da sie als Gradmesser für die Branche gelten, könnte es noch turbulent werden. Investoren sollten jedoch jede Kursschwäche als Kaufgelegenheit nutzen, riet der Aktien-Experte. In Helsinki notierte die Aktie am Mittwoch gegen Mittag um 2,68 Prozent leichter bei 39,90 Euro.

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