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ANALYSE: Deutsche Bank setzt im zweiten Halbjahr 2004 auf Asien und RohstoffeDPA-Datum: 2004-06-29 12:55:40

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank < DBK.ETR > setzt im zweiten Halbjahr 2004 auf die asiatischen Börsen und Rohstoffe. Diese Anlagen böten besonders attraktive Chancen für den privaten Anleger, sagte der der für die weltweite private Vermögensverwaltung der Bank verantwortliche Klaus Martini am Dienstag in Frankfurt. Das allgemeine Marktumfeld bezeichnete er indes als weiter schwierig.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank < DBK.ETR > setzt im zweiten Halbjahr 2004 auf die asiatischen Börsen und Rohstoffe. Diese Anlagen böten besonders attraktive Chancen für den privaten Anleger, sagte der der für die weltweite private Vermögensverwaltung der Bank verantwortliche Klaus Martini am Dienstag in Frankfurt. Das allgemeine Marktumfeld bezeichnete er indes als weiter schwierig.

"Nach einer rasanten Wachstumsphase hat die Lokomotive China zwar an Fahrt verloren, wird aber auch zukünftig noch wesentlich dynamischer unterwegs sein als andere Regionen", sagte Martini. "Deshalb bleiben Investments in China und in weiten Teilen Asiens weiter attraktiv." Die klaren Anzeichen einer Überhitzung seien von der chinesischen Regierung und Notenbank frühzeitig erkannt worden. Mit dem eingeschlagenen Weg einer restriktiveren Kreditvergabepolitik und härteren Eigenkapitalanforderungen sollte die Wirtschaft auf einen gesunden Wachstumspfad zurückgeführt werden.

'NUR MODERATE ERTRÄGE'

"Wer sich außerdem in den etablierten Märkten engagiert, sollte auf mittlere Sicht europäische Aktien den amerikanischen Werten vorziehen", rät er. Insgesamt könnten private Investoren wegen des schwierigen Marktumfelds nur mit moderaten Erträgen rechnen. Daher seien Strategien gefragt, die die heikle Mischung aus hohem Wachstum und steigender Inflation berücksichtigen.

Rohstoffe sind nach Einschätzung von Martini indes eine Anlage wert. "Bei Rohstoffen sollten Chancen genutzt werden", sagte er. Das Produktionswachstum werde nicht mit der steigenden Nachfrage Schritt halten können. "Deshalb wird sich der Lagerabbau bei den Industriemetallen fortsetzen - davon profitieren speziell Aluminium, Kupfer, Nickel und Zink." Auch Edelmetallpreise dürften nach Einschätzung der Deutschen Bank weiter steigen. "Gerade Gold bleibt in einem solch risikoaversen Umfeld gefragt", sagte Martini.

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