Analyse
Deutsche Bank wiederholt Kaufempfehlung für Aktie von Usinor

Für die Analysten der Deutschen Bank in Frankfurt ist die Aktie des französischen Stahl-Produzenten Usinor auch weiterhin ein "Kauf".

dpa-afx FRANKFURT. Nach der am Montag offiziell angekündigten Fusion mit den beiden europäischen Unternehmen Arbed (Luxemburg) und Aceralia (Spanien) wird die französische Usinor mit 56,5 % der Anteile die beherrschende Rolle im neuen Konzern übernehmen.

An dem für den Herbst geplanten Zusammenschluss zum Weltmarktführer kann Analyst Klaus Soer nichts Schlechtes finden: "Ausgehend von Europa wird hier ein starkes Unternehmen geschaffen. Aus Kapitalmarktsicht, aus Unternehmenssicht sowie aus Industriesicht werden hier erhebliche Synergieeffekte erreicht", sagte der Experte.

Wegen der führenden Rolle von Usinor sollte sich der Anleger nach Soers Angaben schließlich auch an dieser Aktie orientieren. Die neue Gesellschaft, deren Name noch nicht feststeht, habe ein sehr gutes Ertragspotenzial, und werde im internationalen Vergleich sehr niedrig bewertet sein. "Von daher bestehen in Zukunft sehr gute Kurschancen", erklärte Soer. Basierend auf guten Aussichten für die Stahlbranche hatte die Deutsche Bank bereits vor zwei Wochen ein Kursziel für Usinor von 19 Euro prognostiziert. Am Montag notierte die Aktie bei 14 Euro.

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