Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 15.05.2008

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 15.05.2008

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 15.05.2008

Aareal Bank

London - Jpmorgan hat Aktien der Aareal Bank nach Zahlen mit "Underweight" bestätigt. Die Netto-Einnahmen lägen unter ihren Erwartungen, schrieb Analystin Francesca Tondi in einem Kommentar am Donnerstag. Zudem beunruhige das schleppende Neugeschäft. Dies könnte die zukünftige Profitabilität beeinträchtigen.

Arcelormittal

NEW York - Lehman Brothers hat das Kursziel für die Aktien von Arcelormittal von 58,00 auf 75,00 Euro angehoben und die Einschätzung "Overweight" bestätigt. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres entsprechend der durchschnittlichen Marktschätzungen ausgefallen, schrieb Analystin Dana in einer Studie vom Donnerstag. Zudem habe Arcelormittal einen starken Ausblick präsentiert.

Arcelormittal

London - Jpmorgan hat das Kursziel für die Aktien von Arcelormittal von 67,00 auf 78,00 Euro angehoben und die Einstufung "Overweight" bestätigt. Der Stahlkonzern sei mit seinen Bemühungen, seine langfristigen Lieferverträge nachzuverhandeln und damit Preiserhöhungen durchzusetzen, erfolgreich, schrieb Analyst Jeffrey Largey in einem Kommentar am Donnerstag. Daher habe er seine Gewinnprognose 2008 um 14 Prozent angehoben.

Bechtle

Frankfurt - Die Commerzbank hat das Kursziel für die Papiere von Bechtle nach Zahlen von 22,60 auf 24,00 Euro angehoben und die Empfehlung "Add" bestätigt. Die Zahlen des ersten Quartals seien wegen größerer Investitionen im E-Commerce-Geschäft leicht unter seinen und auch unter den Markterwartungen geblieben, würden aber von den Ganzjahreszielen gestützt, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Donnerstag. Der Gewinn je Aktie (EPS) entspreche aber den Erwartungen. Hier habe das IT-Unternehmen von der deutschen Unternehmenssteuerreform profitiert - und das dürfte auch so bleiben. Entsprechend hebe er seine EPS-Schätzungen um 1,5 Prozent für 2008 und um 3,7 Prozent für 2009, die Konsensschätzungen dürften seiner Meinung nach folgen.

Bilfinger

Frankfurt - Die Deutsche Bank das Kursziel für die Aktien von Bilfinger von 62,00 auf 65,00 Euro angehoben und die Einschätzung auf "Buy" belassen. Der Baukonzern habe dank seiner Service-Sparte und Immobilien-Veräußerungen erneut ein positiv überraschendes Quartalsergebnis vorgelegt, schrieb Analyst Michael Kuhn in einer Studie vom Donnerstag.

Bilfinger

DÜSseldorf - Die WestLB hat das Kursziel für die Aktien von Bilfinger nach Zahlen von 66,00 auf 71,00 Euro angehoben und die Einstufung "Buy" bestätigt. Auf Basis des Quartalsergebnisses und der Aussagen des Managements habe er seine Prognosen überarbeitet, schrieb Analyst Ralf Dörper in einem Kommentar am Donnerstag. Die erwarteten Fortschritte bei der Profitabilität, vor allem in der Bausparte, spiegelten sich bislang nur teilweise im Aktienkurs wider.

Deere & CO

NEW York - Goldman hat das Kursziel für Aktien von Deere & Co. nach Zahlen von 91 auf 89 Dollar gesenkt, das Votum "Buy" aber bestätigt. Die unterdurchschnittliche Kursentwicklung am Mittwoch spiegele die Sorgen wider, dass der Landmaschinenhersteller es in Zukunft schwerer haben werde, gestiegene Rohstoffkosten weiterzugeben, hieß es in einer Studie vom Donnerstag.

Deutsche Post

London - Jpmorgan hat Aktien der Deutsche Post nach Zahlen mit "Overweight" bestätigt. Rechne man die zum Verkauf stehende Tochter Postbank heraus, habe das Quartalsergebnis über den Markterwartungen gelegen, schrieb Analyst Damian Brewer in einem Kommentar am Donnerstag. Der Rückgang des operativen Gewinns sei zum Teil auf die geringere Anzahl von Arbeitstagen zurückzuführen. Das organische Wachstum von 5,9 Prozent sei ein gutes Omen für die weitere Entwicklung.

Deutsche Post

Frankfurt - Equinet hat die Titel der Deutsche Post nach Zahlen von "Accumulate" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 22 auf 24 Euro angehoben. Grund für die neue Bewertung sei der leicht optimistischere Blick auf Express Americas, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Donnerstag. Die Kurszielanhebung gehe aus dem höheren Aufwärtspotenzial hervor. Die Zahlen des ersten Quartals selbst seien unter seinen Erwartungen und daher leicht enttäuschend ausgefallen.

Deutsche Telekom

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Titel der Deutsche Telekom mit "Hold" und einem Kursziel von 12,80 Euro bestätigt. Die erfolgreiche Einigung mit der griechischen Regierung über einen Einstieg bei der Hellenic Telecommunications Organization (OTE) sei positiv zu sehen, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Donnerstag. Der Telekomkonzern sichere sich somit auf kurze Sicht die Management-Kontrolle und ein Übernahme-Vorrecht. Allerdings lasse der vereinbarte Kaufpreis ihrer Meinung nach wenig Raum für Wertzuwächse.

Eon

MÜNchen - Merck Finck hat Eon nach Zahlen mit "Buy" bestätigt. Der Konzern habe im ersten Quartal insbesondere beim Nettogewinn die Markterwartungen verfehlt, schrieb Analyst Theo Kitz in einer Studie vom Donnerstag. Er korrigierte seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2008 und 2009 nach unten. Er behielt allerdings seine Kaufempfehlung bei, weil das Energieunternehmen im zweiten und im dritten Quartal 2008 von positiven saisonalen Effekten profitieren könnte.

Eon

Frankfurt - Die Commerzbank hat das Kursziel für die Aktien von Eon nach Zahlen von 134 auf 140 Euro angehoben und die Empfehlung "Accumulate" bestätigt. Das neue Kursziel resultiere aus dem deutlichen Wertzuwachs der Gazprom-Beteiligung, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Donnerstag. Doch auch die leicht enttäuschenden Zahlen des ersten Quartals würden nichts an seiner positiven Erwartung für das Gesamtjahr ändern.

EADS

London - Jpmorgan hat das Kursziel für die Aktien von EADS nach Zahlen von 24,00 auf 25,00 Euro angehoben und die Einstufung "Overweight" bestätigt. Der Luftfahrtkonzern habe ein starkes Quartalsergebnis vorgelegt, schrieb Analyst Harry Breach in einem Kommentar am Donnerstag. Dies habe EADS vor allem hohen Umsätzen und Margen der Flugzeug-Tochter Airbus zu verdanken.

Ersol

DÜSseldorf - Die WestLB hat Ersol nach Zahlen von "Hold" auf "Reduce" abgestuft, das Kursziel von 60,00 Euro aber bestätigt. Der Solarzellen-Hersteller habe erneut ein schwaches Quartalsergebnis vorgelegt, schrieb Analyst Sebastian Zank in einem Kommentar am Donnerstag. Ersol habe sowohl seine eigenen Schätzungen als auch die des Marktes verfehlt.

Ersol

MÜNchen - Die Unicredit hat die Papiere von Ersol nach Zahlen mit "Buy" und einem Kursziel von 76,50 Euro bestätigt. Die Zahlen des ersten Quartals hätten zwar ihre Erwartungen erfüllt, aber unter den Markterwartungen gelegen, schrieb Analystin Karin Brinkmann in einer Studie vom Donnerstag. Den derzeitigen Druck auf den Kurs sollten Anleger als Kaufgelegenheit betrachten. Der Solarzellen-Hersteller gehe weiterhin davon aus, seinen Umsatz bis Jahresende verdoppeln und seinen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) mehr als verdreifachen zu können.

Ersol

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Titel von Ersol nach Zahlen mit "Reduce" und einem Kursziel von 60 Euro bestätigt. Das erste Quartal sei wie erwartet schwach ausgefallen, schrieb Analyst Robert Schramm in einer Studie vom Donnerstag. Die Bilanz des Solarzellen-Herstellers habe seine vorsichtige Haltung unterstrichen.

Fraport

Frankfurt - Cheuvreux hat Fraport nach Bekanntgabe der Passagierzahlen für April mit "Underperform" und einem Kursziel von 54,50 Euro bestätigt. Während der Flughafen Frankfurt einen Anstieg von 2,2 Prozent verzeichnet habe, sei das Wachstum in Hahn weiter negativ, schrieb Analyst Craig Abbott in einer Studie vom Donnerstag. Beim Flughafen in Lima verlangsame sich die Wachstumsdynamik.

Hamburger Hafen und Logistik

DÜSseldorf - Das Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Hamburger Hafen und Logistik (Hhla) nach Zahlen von 54 auf 65 Euro angehoben und die Aktie mit "Kaufen" bestätigt. Mit der Vorlage der Zahlen habe der Vorstand gezeigt, dass das Unternehmen weiteres Ergebnispotenzial habe, schrieb Analyst Sebastian Hein in einer Studie vom Donnerstag. Der Hamburger Hafen profitiere vom Wachstumstreiber Welthandel, sei regional gut diversifiziert und in den Wachtumsregionen Asien sowie Zentral- und Osteuropa gut aufgestellt.

Hochtief

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Aktien von Hochtief nach Zahlen mit "Add" und einem Kursziel von 80 Euro bestätigt. Die Zahlen des ersten Quartals hätten über seinen und auch über den Konsens-Schätzungen gelegen, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Donnerstag.

Hochtief

Hamburg - M.M. Warburg hat Hochtief nach Zahlen mit "Buy" und einem Kursziel von 82,00 Euro bestätigt. Das Quartalsergebnis habe eindeutig über den Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Ralf Dibbern in einem Kommentar am Donnerstag. Vor allem der Auftragseingang habe ihn positiv überrascht. Er halte die Aktie des Baukonzerns für unterbewertet.

Hochtief

MÜNchen - Die Unicredit hat die Aktien von Hochtief nach Zahlen mit "Buy" und einem Kursziel von 90 Euro bestätigt. Die Zahlen des ersten Quartals hätten ihre als auch die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analystin Karin Brinkmann in einer Studie vom Donnerstag. Das Ergebnis wurde hauptsächlich durch die australische Tochter Leighton angetrieben. Der Baukonzern gehe weiterhin davon aus, dass der Gewinn vor Steuern (EBT) auf Vorjahresniveau liegen werde, während der Reingewinn dieses übertreffen sollte.

ING Groep

DÜSseldorf - Die WestLB hat ING Groep nach Zahlen von "Add" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 32,00 auf 31,00 Euro gesenkt. Der Finanzkonzern habe ein ermutigendes Quartalsergebnis vorgelegt, schrieb Analyst Andreas Schäfer in einem Kommentar am Donnerstag. Vor allem die Entwicklung der Bank-Sparte habe positiv überrascht. ING verfüge zudem über ausreichende Reserven für weitere Akquisitionen - angesichts der aktuellen Marktturbulenzen wahrscheinlich zu günstigen Preisen.

K+S

Frankfurt - Independent Research hat das Kursziel von K+S nach Zahlen von 295 auf 360 Euro erhöht und den Titel mit "Akkumulieren" bestätigt. Der Kasseler Düngemittelhersteller habe überzeugende Zahlen zum ersten Quartal vorgelegt und seinen Ausblick für 2008 angehoben, schrieb Analyst Stefan Röhle in einer Studie vom Donnerstag. Aufgrund der Lage auf den Agrarmärkten geht Röhle nicht von einem Einbruch der Düngemittelpreise aus.

K+S

MÜNchen - Merck Finck hat das Kursziel für die Aktien von K+S nach Zahlen von 340 auf 390 Euro angehoben und die Titel mit "Buy" bestätigt. Das Quartalsergebnis habe deutlich über seinen Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Carsten Kunold in einer Studie vom Donnerstag. Weltweit befänden sich die Vorräte an Agrarprodukten derzeit auf einem historischen Tiefstand und die Preise dafür auf einem Rekordhoch. Die Nachfrage nach Düngemittel dürfte stark steigen.

Kloeckner & CO

MÜNchen - Die Unicredit hat die Papiere von Klöckner & Co nach Zahlen mit "Buy" und einem Kursziel von 46 Euro bestätigt. Umsatz und Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) hätten sowohl seine als auch die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Christian Obst in einer Studie vom Donnerstag. Der Stahl- und Metallhändler dürfte im zweiten Halbjahr von den steigenden Stahlpreisen profitieren.

Kloeckner & CO

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Papiere von Klöckner & Co nach Zahlen mit "Buy" und einem Kursziel von 40 Euro bestätigt. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im ersten Quartal habe seine als auch die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachtel in einer Studie vom Donnerstag. Der positive Ausblick für 2008 sollte seine Einschätzung weiter stützen, dass sich Europas größter Stahlhändler am Anfang eines sehr starken Jahres befinde.

Koenig & Bauer

MÜNchen - Die Unicredit hat die Titel von Koenig & Bauer nach Zahlen mit "Buy" und einem Kursziel von 29 Euro bestätigt. Wie erwartet habe der Druckmaschinenhersteller für das erste Quartal einen relativ niedrigen Umsatz und einen Verlust präsentiert, schrieb Analyst Peter Rothenaicher in einer Studie vom Donnerstag. Angesichts der sehr günstigen Bewertung, der langfristig gesehen stabilen Gewinnbasis und der nicht sehr für zyklische Konjunkturschwankungen anfälligen Geschäftsbereiche bleibe er aber bei seiner Empfehlung.

Lanxess

Frankfurt - Cheuvreux hat Lanxess nach Zahlen von "Underperform" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 23 auf 36 Euro angehoben. Das erste Quartal sei stark verlaufen und die Perspektiven seien gut, schrieb Analyst Martin Roediger in einer Studie vom Donnerstag. Mit Preiserhöhungen habe das Chemieunternehmen gestiegene Rohstoffpreise und ungünstige Wechselkurse kompensiert.

Phoenix Solar

Frankfurt - Die Commerzbank hat das Kursziel für die Titel von Phoenix Solar nach Zahlen von 38 auf 42 Euro angehoben, die Empfehlung jedoch auf "Hold" belassen. Der Umsatz entspreche zwar weitgehend seinen Erwartungen, seine Gewinnprognosen seien aber verfehlt worden, schrieb Analyst Robert Schramm in einer Studie vom Donnerstag. Viel wichtiger sei allerdings, dass der Solaranlagenbauer wie erwartet den Gesamtjahresausblick angesichts des Rekord-Auftragsbestandes angehoben habe.

Premiere

DÜSseldorf - Die WestLB hat Premiere nach Zahlen mit "Add" und einem Kursziel von 17,00 Euro bestätigt. Das Quartalsergebnis sei zwar schlechter als erwartet ausgefallen, schrieben die Analysten in einer Studie am Donnerstag. Allerdings sei mit einer Erholung im dritten Quartal zu rechnen. Auftrieb könnte die Aktie des Bezahlfernseh-Senders außerdem von anhaltenden Übernahmespekulationen und der bevorstehenden Vergabe der TV-Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga erhalten.

Q-Cells

Frankfurt - Das Bankhaus Sal. Oppenheim hat Q-Cells nach Zahlen von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und den fairen Wert von 75,50 Euro bestätigt. Dies sei eine Reaktion auf die jüngsten Kursgewinne, schrieb Analyst Hartmut Moers in einem Kommentar am Donnerstag. Die Solarfirma sei mit Abstand der teuerste Wert der Branche. Angesichts der hervorragenden Quartalsergebnisse sei der Aufschlag allerdings gerechtfertigt.

Q-Cells

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat das Kursziel der Aktien von Q-Cells von 85,00 auf 89,00 Euro angehoben und die Einschätzung "Buy" beibehalten. Der Gewinn je Aktie (EPS) sei im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Alexander Karnick in einer Studie vom Donnerstag. Langfristig seien die Aktien von Q-Cells ein von ihm favorisierter Wert.

QSC

MÜNchen - Die Unicredit hat die Aktien von QSC nach Zahlen mit "Hold" bestätigt. Der Telekommunikationsanbieter habe starke Zahlen für das erste Quartal 2008 geliefert, schrieb Analyst Thomas Friedrich in einer Studie vom Donnerstag. Sein Kursziel beträgt weiterhin von 2,70 Euro.

QSC

DÜSseldorf - Die WestLB hat QSC nach Zahlen mit "Reduce" und einem Kursziel von 2,50 Euro bestätigt. Das Quartalsergebnis habe leicht über den Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Stefan Borscheid in einem Kommentar am Donnerstag. Die Ziele des Telekom-Anbieters für Umsatz und operativen Gewinn erschienen zwar realistisch. Während er skeptisch bleibe, dass QSC beim Nettogewinn schwarze Zahlen schreiben werde, sähen die Jahresprognosen für Umsätze und Ebitda nach der Entwicklung im ersten Quartal realistisch aus.

RWE

Frankfurt - Independent Research hat RWE nach Quartalszahlen mit "Akkumulieren" und einem Kursziel von 83 Euro bestätigt. Die Zahlen seien sowohl hinter seinen Erwartungen als auch hinter denen des Marktes zurück geblieben, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Donnerstag. Den Ausblick habe der Versorger allerdings bestätigt. Diermeier hält die Zielsetzung nach wie vor für erreichbar.

RWE

MÜNchen - Die Unicredit hat die Titel von RWE nach Zahlen mit "Hold" und einem Kursziel von 80 Euro bestätigt. Der Energiekonzern sei mit den Zahlen des ersten Quartals hinter ihren als auch den Markterwartungen zurückgeblieben, schrieb Analystin Karin Brinkmann in einer Studie vom Donnerstag. Der Gesamtjahresausblick sei jedoch bestätigt worden. Belastet durch Firmenwertabschreibungen der Wasser-Tochter American Water dürfte der Reingewinn in 2008 ihrer Meinung nach leicht unter dem Vorjahresniveau ausfallen.

RWE

MÜNchen - Merck Finck hat RWE nach Zahlen mit "Buy" bestätigt. Der Konzern habe im ersten Quartal 2008 die Markterwartungen verfehlt, schrieb Analyst Theo Kitz in einer Studie vom Donnerstag. Der Markt habe nicht zuletzt wegen einer Einmalbelastung von 600 Mill. Euro für American Water mit schwachen Zahlen gerechnet. Die Bestätigung des Ausblicks deute aber daraufhin, dass die größten Belastungen nun der Vergangenheit angehörten. Er werde seine Schätzungen vermutlich nicht anpassen.

RWE

DÜSseldorf - Die WestLB hat RWE nach Zahlen mit "Add" und einem Kursziel von 84,00 Euro bestätigt. Operatives Ergebnis und Nettogewinn des Versorgers habe unter den Erwartungen gelegen und auch die Unternehmensziele verfehlt, schrieb Analyst Peter Wirtz in einem Kommentar am Donnerstag. Für die kommenden Monate könne aber mit einer Erholung gerechnet werden. RWE habe seine Gesamtjahresziele wie erwartet bekräftigt.

Salzgitter

MÜNchen - Die Unicredit hat die Papiere von Salzgitter nach Zahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber mit 150 Euro bestätigt. Aufgrund der starken Kursentwicklung bewege sich die Aktie nun nahe seinem Kursziel, schrieb Analyst Christian Obst in einer Studie vom Donnerstag. Er bleibe bei seiner Vorsteuergewinn-Schätzung von 1,1 Mrd. Euro, denn Salzgitter gebe meist vorsichtige Prognosen. Außerdem sei die Wortwahl etwas positiver geworden: So sei nicht mehr die Rede von 800 bis 950 Mill. Euro, sondern von mehr als 900 Mill. Euro.

Salzgitter

Frankfurt - Cheuvreux hat Salzgitter nach Zahlen mit "Underperform" und einem Kursziel von 113 Euro bestätigt. Die Quartalszahlen hätten etwas unter den Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Jens Münstermann in einer Studie vom Donnerstag. Den Gesamtjahresausblick habe das Stahlunternehmen aber angehoben.

Thyssen-Krupp

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat Thyssen-Krupp von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber bei 45 Euro belassen. Dies sei eine Reaktion auf die jüngsten Kursgewinne, schrieb Analyst Bastian Synagowitz in einem Kommentar am Donnerstag. Das Kursziel sei nun erreicht. Aufgrund seiner zahlreichen längerfristigen Lieferverträge könne der Stahlkonzern weniger von den für die kommenden Monate erwarteten Preiserhöhungen profitieren. Die vorgelegten Zahlen zum zweiten Quartal seien im Rahmen der Erwartungen ausgefallen.

Tui

Hamburg - M.M. Warburg hat Tui nach detaillierten Zahlen mit "Buy" und einem Kursziel von 21,00 Euro bestätigt. Der Touristik- und Schifffahrtskonzern sei stark ins Jahr gestartet, schrieb Analyst Eggert Kuls in einem Kommentar am Donnerstag. Der operative Vorsteuerverlust der Touristik-Sparte sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stabil geblieben. Dies sei positiv, da in dieser Branche im ersten Quartal üblicherweise tiefrote Zahlen geschrieben werden. Tui sei außerdem optimistisch, die Profitabilität in den Sparten Touristik und Container-Schifffahrt dieses Jahr deutlich zu steigern.

Tui

Frankfurt - Independent Research hat Tui nach Quartalszahlen mit "Akkumulieren" und einem Kursziel von 19 Euro bestätigt. Die Verbesserungen im operativen Geschäft seien erfreulich, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Donnerstag. Den Ausblick für 2008 habe der Reise- und Schifffahrtskonzern bekräftigt.

Tui

MÜNchen - Merck Finck hat Tui mit "Hold" bestätigt. Der Touristikkonzern habe erstmalig wie erwartet die Tochter "Hapag Lloyd Container" in der Bilanz als nicht fortgeführtes Geschäft ausgewiesen, schrieb Analyst Robert Greil in einer Studie vom Donnerstag. Das sei ein Hinweis dafür, dass die Trennung tatsächlich stattfinden werde. Nach seiner Einschätzung wird das in der zweiten Jahreshälfte 2008 der Fall sein.

Zurich Financial Services

DÜSseldorf - Die WestLB hat Zurich Financial Services (ZFS) mit "Buy" und einem Kursziel von 415,00 Schweizer Franken bestätigt. Das Quartalsergebnis habe über seinen und den Markterwartungen gelegen, schrieb Analyst Andreas Schaefer in einem Kommentar am Donnerstag. Der Versicherer habe dabei trotz des schwierigen Marktumfeldes sein starkes Ergebnis des Vorjahresquartals übertroffen. Dies zeige die Stärke des Geschäftsmodells.

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