Analyse
Equinet hebt Deutsche Bank auf „Hold“

Equinet hat Deutsche Bank nach den positiven Aussagen des Instituts zum zweiten Quartal von "Reduce" auf "Hold" heraufgestuft, das Kursziel aber von 64 auf 55 Euro gesenkt.

dpa-afx FRANKFURT. Equinet hat Deutsche Bank nach den positiven Aussagen des Instituts zum zweiten Quartal von "Reduce" auf "Hold" heraufgestuft, das Kursziel aber von 64 auf 55 Euro gesenkt. Der Aktienkurs habe seit der letzten Herabstufung im März 25 Prozent an Wert verloren, begründete Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Mittwoch seine Neueinschätzung. Die negativen Gewinnerwartungen und zusätzliche Abschreibungen seien nun bereits im Kurs berücksichtigt. Trotzdem bleibe die Aktie der von Anlegern am wenigsten geschätzte Titel unter den deutschen Banken, da die Gewinnaussichten negativ und kurzfristig auch keine positiven Nachrichten zu erwarten seien.

Da die Deutsche Bank sehr stark von ihren Investmentbanking-Aktivitäten abhängig sei, sollte sie unter den anhaltend schwierigen Marktbedingungen leiden, heißt es weiter. Eine Marktkonsolidierung könnte dem Unternehmen indes helfen. Mit Blick auf Übernahmemöglichkeiten im Sektor wären die Citibank oder die Dresdner Bank zu einem guten Preis die besten Optionen, wobei ein Kauf der Dresdner Bank die Frage aufwerfen würde, was mit dem Investmentbanking-Geschäft der Allianz-Tochter geschehen sollte.

Entsprechend der Einstufung "Hold" rechnen die Analysten von equinet mit einem Gesamtertrag der Aktien in den kommenden sechs Monaten von null bis fünf Prozent.

Analysierendes Institut equinet.

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