Analyse
Geteilte Stimmung bei Banktiteln

Die Analysten der Bankgesellschaft Berlin empfehlen die Aktie der Deutschen Bank. Merrill Lynch zufolge stehen europäische Finanztitel allerdings unter Druck.

dpa/afx FRANKFURT. Die Analysten der Bankgesellschaft Berlin haben empfohlen, die Aktien der Deutschen Bank zu akkumulieren. In einer am Montag in Frankfurt veröffentlichten Studie haben sie die Papiere als "Sector Outperformer" eingestuft. Sie gehen davon aus, dass sich die Aktie besser als die übrigen Finanztitel im Dax entwickeln wird.

Anlass der Studie war die Aufteilung des größten deutschen Geldinstituts in die Bereiche Privat- und Firmenkundengeschäft. Nach Angaben der Bank soll damit der Trennung von Produktion und Vertrieb stärkerer Ausdruck verliehen werden. Die Experten der Bankgesellschaft Berlin messen der Strukturreform allerdings keine große Bedeutung bei.

Sie erwarten keine nennenswerten Kosten- oder Ertragssynergien. Außerdem gebe es keine hohen Kosten für die Umstrukturierung. Die Analysten sehen in dem Schritt vielmehr eine interne Machtverschiebung zugunsten der Investment Banker gegenüber den Corporate Bankern.

Merill Lynch stuft europäische Banken von 'overweight' auf 'neutral'

Die Analysten von Merill Lynch haben indes den europäischen Bankensektor von "overweight" auf "neutral" herabgestuft. Die Kapitalmärkte präsentierten sich zur Zeit unbeständig, begründeten die Experten ihre Einschätzung in einer am Montag in Frankfurt vorgelegten Studie. Besonders betroffen seien die Investmentbanken Credit Suisse First Boston, UBS, Deutsche Bank und Dresdner Bank. Die aktuelle Schwäche der Weltmärkte werde die Handelsgewinne von einigen Investmentbanken drücken.

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