Analyse
Goldman Sachs bestätigt Infineon auf "Recommended List"

dpa-afx FRANKFURT. Die Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktien von Infineon erneut auf ihre "Recommended List" gesetzt. In einer am Montag in Frankfurt veröffentlichten Bewertung schreiben die Analysten Charles Elliott und Chris Agnew, die öffentliche Wahrnehmung des Unternehmens habe sich verändert.

Zunächst sei die ehemalige Halbleitersparte von Siemens als hoch bewerteter teurer Hersteller von DRAM-Chips wahrgenommen worden, der in einem Geschäftsfeld mit schwachem Wachstum und geringen Margen tätig sei. Inzwischen aber sehe der Markt in Infineon mehr und mehr einen kostengünstigen Überlebenden der bevorstehenden DRAM-Marktkonsolidierung mit hohen und weiter steigenden Margen.

Die derzeitigen Preise für DRAM-Chips lägen noch leicht unter ihren Erwartungen, schreiben die Analysten. Sie erwarten, dass die Stückpreiskosten bis Mitte kommenden Jahres nur leicht zurückgehen werden, um danach deutlich abzusacken. Daher prognostizieren Elliott und Agnew für das laufende Quartal bei Infineon Verluste - die derzeitigen Spotpreise für DRAM-Chips lägen rund 1,0 USD unter den Herstellungskosten.

Die Analysten gehen aber davon aus, dass all diese Faktoren inzwischen in die Kurse von DRAM-Herstellern eingepreist seien. Daher erwarten sie für das Geschäftsjahr 2001 einen Gewinn je Aktie von 1,05 Euro. 2002 soll dieser Wert auf 1,73 Euro ansteigen.

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