ANALYSE
GZ Bank stuft Procter & Gamble mittelfristig aussichtsreich ein

Vor Jahren drohte P & G zum Gemischtwarenladen zu werden. Mit einem Restrukturierungsprogramm will P & G sein Kerngeschäft nun auf Top-Marken in Top-Märkten konzentrieren.

tlu FRANKFURT. Irgend etwas aus der Produktion von Procter & Gamble (P & G) hat fast jeder Haushalt in Küche oder Bad stehen. Zu den bekannten Marken des US-amerikanischen Konsumgütergiganten gehören zum Beispiel "Ariel" oder "Pampers". Vor Jahren drohte P & G zum Gemischtwarenladen zu werden. Neue Produkte brachten zwar Umsatz, drückten aber den Gewinn. Der seit über zwölf Monaten amtierende Vorstand hat deshalb das Ruder herumgerissen. Mit einem Restrukturierungsprogramm will P & G sein Kerngeschäft auf Top-Marken in Top-Märkten konzentrieren. Dazu werden Werke geschlossen und über 17 000 Stellen gestrichen.

"Von der strategischen Seite her bewerten wir das positiv", sagt Karl Strohmeier, Analyst bei der Landesbank Baden-Württemberg. Und auch Kollege Jochen Wolf von der GZ Bank rechnet auf Grund des Kurswechsels mit mittelfristig höheren Wachstumsraten bei Umsatz und Gewinn. Der jüngste Zukauf von Clairol sei eine gute Ergänzung der Haarpflege-Sparte. Und dass P & G im abgelaufenen Geschäftsjahr hohe Restrukturierungskosten und kurzfristig rückläufige Margen in Kauf nehmen musste, sehen er und die meisten Börsianer als Zeichen für die konsequente Umsetzung des Strategiewechsels. Seit Anfang Mai tendiert das Papier jedenfalls in einem schwächeren Umfeld deutlich aufwärts.

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