ANALYSE
Hornblower Fischer bestätigt Consors-Aktie mit Halten

dpa-afx FRANKFURT. Die Analysten der Frankfurter Wertpapierhandelsbank Hornblower Fischer haben Consors-Aktien nach der gestrigen Bilanzpressekonferenz erneut mit 'Halten' bestätigt. Der nach der Kundenzahl zweitgrößte europäische Discountbroker habe am Vortag enttäuschende Zahlen für das erste Quartal 2001 geliefert, erklärten die Analysten am Donnerstag in Frankfurt.

Die hohe Marktsensitivität drücke sich zunehmend im verlangsamten Kundenwachstum aus. Für 2001 rechnen die Nürnberger nur noch mit maximal 140 000 Neukunden, hatte Consors-Chef Karl-Matthäus Schmidt am Vortag erklärt. Außerdem konnten die Nürnberger in den ersten drei Monaten 2001 nur noch 27 000 neue Kunden gewinnen. Zugleich wurden aber 14 300 Depots geschlossen. Das Depot- und Einlagevolumen schrumpfte seit Jahresbeginn von 9,14 auf 8,07 Mrd. ?, was die Analysten zudem nachdenklich stimmte.

Auch stelle sich die Frage, ob das neue Programm "fit for Future" die erhoffte Wirkung erziele. Der für April geplante Einstieg ins Investmentgeschäft, dem die Analysten wenig abgewinnen können, stelle erstmal eine großen Kostenblock dar. Das angepeilte Kostensenkungsprogramm in Höhe von rund 30 Mill. ? (15 % des Budgets) sei ambitioniert, zumal die Aufwendungen für die IT-Infrastruktur und die fortschreitende Internationalisierung auch im laufenden Jahr weiter anfielen.

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