ANALYSE
Hornblower Fischer empfielt Ericsson zum Kauf

dpa-afx FRANKFURT. Das Frankfurter Brokerhaus Hornblower Fischer hat am Montag die Aktien des schwedischen Telekommunikationsausrüsters Ericsson zum "Kauf" mit einem Stoppkurs von 74 SEK empfohlen. Zwar sei Ericsson erneut in den Sog der Telekom-Baisse geraten, doch seien die Schweden als weltweit zweitgrößter Telekommunikationsausrüster sehr gut positioniert. Ericsson wüchse in den Kernbereichen schneller als der Gesamtmarkt und habe seine Führerschaft bei der Infrastruktur der zweiten und dritten Mobilfunkgeneration ausbauen können.

Hingegen führten hohe Forschungs- und Entwicklungskosten, zusammen mit erheblichen Restrukturieungskosten im Handy-Bereich zu einer negativen Korrektur der Prognose. Auch die Investitionsflaute im Telekombereich sorge für schlechte Aussichten. Eine Verzögerung beim Aufbau der UMTS-Infrastruktur könnte die Ertragserwartung verschlechtern.

Jedoch schätzen die Analysten von Hornblower Fischer die Investitionsmüdigkeit im Telekom-Bereich als vorübergehendes Phänomen ein. Nach hohen Anfangsinvestitionen in UMTS-Lizenzen in Europa dürften die Konzerne an einem schnellen und reibungslosen Aufbau der Infrastruktur interessiert sein.

Entsprechend positiv sieht das Brokerhaus die mittel- bis langfristigen Wachstumsperspektiven für Ericsson. So rät Hornblower Fischer bei Kursschwäche neue Positionen aufzubauen, nachdem seine Kaufempfehlung im Januar bei 97 SEK ausgestoppt wurde. Vorsicht sei aber wegen des Restrisikos und dem noch nicht billigen Niveaus der Aktie weiter angebracht.

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