Analyse
HypoVereinsbank sieht Grammer deutlich unterbewertet

adx MÜNCHEN. Die HypoVereinsbank hält Aktien der Grammer AG für deutlich unterbewertet. Bei einem "vorsichtig geschätzten" Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 49 Mill. DM für das Gesamtjahr 2000 werde das Papier des Sitz- und Pkw-Teileherstellers derzeit nur mit einem KGV von rund zehn gehandelt, sagte Analyst Rolf Woller im. Wenn im kommenden Jahr die Effekte des Restrukturierungsprogramms voll greifen, sei für das Jahr 2001 sogar ein EBIT von 95 Mill. DM zu erwarten. Das KGV liege dann auf Basis dieser Schätzung bei lediglich 3,2.

Derzeit stünden die Anleger der Grammer-Aktie wegen der Vorjahresverluste des Unternehmens noch skeptisch gegenüber. Die Aussagen des Managements zum Turn-around seien aber glaubwürdig. Das gemeinsam mit Roland Berger entwickelte Restrukturierungskonzept sei stimmig. Auftrieb könnte der Aktienkurs nach Einschätzung des Analysten auch durch den Einstieg eines Investors erhalten, über den seit längerem spekuliert wird. So würde eine Beteiligung die Bilanzsituation bei Grammer entspannen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%