Analyse
Julius Bär: Comdirect "halten"

Die Analysten rechnen mit einer "schwarzen Null".

adx FRANKFURT. Das Bankhaus Julius Bär rät Anlegern weiterhin, Aktien der Comdirect Bank zu halten. Zwar sei das Vorsteuerergebnis der Comdirect im ersten Halbjahr sehr gut ausgefallen, sagte Analyst Thomas Rothäusler. Allerdings habe das Institut auf AG-Basis berichtet. Wenn die Bank zum Jahresende auch Ergebniszahlen für die Gruppe vorlege, rechne er mit einer "schwarzen Null". Leider habe die comdirect noch keine Informationen über den Ergebnisbeitrag des Fonds-Geschäfts gegeben, was den Vergleich mit Konkurrenten wie Consors oder der Direkt Anlage Bank erschwere. Die Schätzung der Gewinnreihe beließ Rothäusler unverändert. Für das laufende Jahr erwartet er auf Konzernbasis einen Gewinn je Aktie von 0,07 Euro, für 2001 von 0,22 und für 2002 von 0,44 Euro.

Die Wachstumsperspektiven für Comdirect schätzt Rothäusler dem Marktumfeld entsprechend als gut ein. Doch habe Consors im europäischen Markt einen "gewissen Vorsprung". Während sich an der Marktführerschaft der Comdirect in Deutschland wohl nichts ändern werde, könnte sie bei der Gesamtkundenzahl langfristig hinter Consors zurückbleiben.

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