ANALYSE
Kaum Hoffnung für schnelle Erholung japanischer Wirtschaft

dpa-afx FRANKFURT. Für die japanische Konjunktur besteht nach Einschätzung der Analysten von der DGZ Deka-Bank im diesem Jahr kaum Hoffung auf eine Erholung. Allein der Export könnte durch einen schwächeren Yen stützend wirken, wenn die Konjunktur in den Vereinigten Staaten anspringt, hieß es in einer am Donnerstag in Frankfurt vorgelegten Studie.

Die aktuell erneut gesunkene Industrie-Produktion sei auf die schwache Nachfrage aus den asiatischen Nachbarländern und aus den USA zurückzuführen. Im Jahresvergleich sei der Einbruch der Industrie in Japan prozentual deutlich schärfer ausgefallen als in den Vereinigten Staaten, erklärte der Analyst Holger Bahr.

Viele Unternehmen hätten auf die zurückgehende Export-Nachfrage mit Entlassungen reagiert. Durch die negativen Jobaussichten hätte sich der inländische Konsum dann ebenfalls eingeschränkt. Zudem verhielten sich die Japaner zunehmend preisbewusster und erhielten so Deflationstendenzen am Leben.

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