ANALYSE:
LBBW reduziert Gewinnprognose für Alcatel

dpa-afx STUTTGART. Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) haben ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie der Alcatel S.A im laufenden Geschäftsjahr von 1,70 auf 1,16 Euro zurückgenommen. Für 2002 reduzierten sie ihre Schätzung des Gewinns je Anteilsschein von 2,05 auf 1,44 Euro, teilte das Institut am Montag in Stuttgart mit. Die Anlageempfehlung "Marketperformer" werde beibehalten.

Der Telekomausrüster dürfte "in den nächsten Monaten unter der drastischen Abschwächung des Marktes von Mobiltelefonen und rückläufigen Investitionen in Netzwerktechnik leiden", schrieben die zuständigen Analysten Ralph Herre und Falk Reimann. Als Reaktion plane der Konzern die Auslagerung der gesamten europäischen Handyproduktion auf die in Singapur ansässige Flextronics International. Angesichts der daraus resultierenden Kosteneinsparungen sollte es dem Konzern nach ihrer Ansicht gelingen, wieder positive operative Erträge in der Mobiltelefonsparte zu erwirtschaften.

In der Sparte optische Systeme seien die Aussichten deutlich besser. "Trotz rückläufiger Investitionen rechnen wir mit einem zweistelligen Umsatzwachstum, einer ordentlichen Gewinnmarge sowie mit einer positiven Ergebnisentwicklung", hieß es. Zur Stärkung dieses Bereichs halten die Analysten das Übernahmeangebot für die Glasfasersparte von Lucent Technologies für sinnvoll. Für den Gesamtkonzern rechnen sie für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatzplus von 5% und einem operativen Ergebnis von 1,7 Mrd. Euro.

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