Analyse
LBBW stuft Softline wegen "verhaltener Aussichten" auf "Halten" herab

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat ihre bisherige Anlageempfehlung, die Aktie der Softline AG zu "Kaufen", nach unten korrigiert. Wie die Analysten Mirko Maier und Uwe Barth in einer am Montag in Stuttgart veröffentlichten Studie mitteilten, bewerten sie diese Papiere jetzt mit "Halten".

dpa-afx FRANKFURT. Darüber hinaus reduzierten sie die Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) für das laufende Geschäftsjahr von 0,18 Euro auf 0,01 Euro. Für das kommende Jahr erwarten sie einen Gewinn von 0,09 Euro pro Aktie, nachdem sie bisher von 0,37 Euro ausgegangen waren. Die Experten begründeten diesen Schritt mit den "verhaltenen Aussichten" für das laufende und das folgende Jahr.

Sie gehen davon aus, dass das Offenburger Software-Unternehmen im Geschäftsjahr 2000/2001 die geplanten Umsatzzahlen erreichen werde. Allerdings erwarten sie für den Jahresüberschuss "nur noch ein ausgeglichenes Ergebnis". Darüber hinaus dürfte Softline die akquirierten Unternehmen im Verlauf des Geschäftsjahres integriert haben. Dadurch könnte sich nach Ansicht von Maier und Barth die Bruttomarge verbessern; die Firmenwertabschreibungen dürften jedoch das Jahresergebnis "deutlich" belasten.

Die Einführung der Online-Strategie bei den ausländischen Töchtern könnte nach Meinung der Experten zu einer Verbesserung des Ergebnisses beitragen. Generell müssten Software-Händler mit stagnierenden Margen rechnen, weil der Wettbewerb in diesem Geschäftsfeld immer stärker werde.

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