Analyse
M.M.Warburg sieht Deutsche Bank weiter als Kauf

Das Bankhaus M.M.Warburg empfiehlt Anlegern die Aktien der Deutschen Bank nach wie vor zum Kauf und sieht für den Titel ein Kursziel jenseits der 100 Euro.

adx HAMBURG. "Der angekündigte Umbau der Konzernstruktur zum Februar 2001 kann derzeit noch nicht beurteilt werden, da die Bank noch keine konkreten Einzelheiten bekannt gegeben hat", sagte Analyst Ralf Dibbern. Allerdings sei der Trend, die Geschäftsaktivitäten nach Privatkunden- und Großkundengeschäft auszurichten, in der Bankenlandschaft nicht neu. Die Commerzbank habe hier bereits ein ähnliches Konzept vorgestellt.

Insgesamt sei der Umbau logisch nachzuvollziehen. "Man kann Bereiche, die Synergien erzielen sollen, nicht getrennt betreiben", urteilte der Experte. So gehörten das Privatkunden- und das Asset-Management-Geschäft als Ziel der Fondsaktivitäten einer Bank ebenso zusammen, wie das Firmenkunden- und das Investmentgeschäft. Dibbern glaubt nicht, dass sich die Deutsche Bank langfristig vom neuen Bereich Asset Management und Privatkunden trennen könnte, um sich auf den lukrativen Bereich Unternehmen und Institutionelle Kunden zu konzentrieren. Die Deutsche Bank habe mittlerweile die Bedeutung des Privatkundengeschäftes als Vertriebskanal für eine Bank erkannt. Die EPS-Schätzungen liegen für 2000 bis 2002 bei 8,56 Euro, 7,89 Euro und 8,01 Euro pro Aktie.

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