Analyse
Merck Finck setzt Kinowelt auf "Buy"

dpa-AFX MÜNCHEN. Die Analysten der Privatbank Merck Finck & Co stufen die Kinowelt-Aktie als "Buy" und nicht länger als "Outperformer" ein. Die faire Preisspanne für die Aktie liege zwischen 75 und 80 Euro, teilte das Bankhaus am Montag in München mit. Der Rückgang im Aktienkurs in den vergangenen Tagen sei unbegründet, da die grundlegenden Firmendaten sich nicht verändert hätten.

Die Kursverluste resultierten im Wesentlichen aus der Herabstufung eines einzelnen Analysten und einem unvorteilhaften Artikel über die geplante Ausgabe einer Wandelanleihe. Diese verdeutliche den dringenden Kapitalbedarf, habe es in den Medien geheißen.

Die Kapitalmaßnahme sei allerdings schon länger angekündigt gewesen und diene zur Umschichtung von kurzfristigen auf langfristige Schulden sowie für mögliche Akquisitionen bei Mulitplex-Kinos, kommentierte Merck Finck. Starker Liquiditätsbedarf ist den Experten zufolge nicht vorhanden: So habe Kinowelt Ende September die vierte von zehn Raten über insgesamt 28 Mill. Euro für ein Warner Brothers Filmpaket überwiesen. Das Paket werde nach und nach vor allem an die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten verkauft. Ein erster Abschluss sei bereits zu einem guten Preis mit der ARD erzielt worden.

Außerdem böten die starken Zahlen zum ersten Halbjahr eine gute Grundlage für die Bewertung durch Merck Finck.

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