Analyse
Merck Finck & Co bestätigt Deutsche Telekom als "Marketperformer"

Das Investmenthaus Merck Finck & Co hat die Deutsche Telekom als "Marketperformer" bestätigt. Daran habe die Entscheidung des deutschen Konzerns, nicht an der UMTS-Auktion in Frankfreich teilzunehmen, nichts geändert, sagte Analyst Theo Kitz in München am Mittwoch.

dpa-afx MÜNCHEN. Auch wenn sich dies langfristig negativ auf die globale Mobilfunk-Strategie der Telekom auswirken dürfte, da Frankreich zu den wichtigsten Mobilfunkmärkten in Europa gehöre. "Diese Auswirkungen werden allerdings erst ab 2003 spürbar", sagte Kitz.

Die offiziellen Gründe der Deutschen Telekom, nicht an der UMTS-Auktion teilzunehmen, seien sehr allgemein gehalten. Das Unternehmen hatte am Dienstag Abend erklärt, eine Teilnahme wäre zurzeit weder im Interesse des Unternehmens noch in dem der Aktionäre.

Der Analyst vermutet allerdings, dass es sich der Konzern schlicht nicht leisten kann, mitzubieten. Wegen den UMTS-Auktionen in Deutschland und Großbritannien seien die Unternehmensschulden schon sehr hoch. "Auch die Übernahme von Voicestream Wireless Corp wird teuer", gab der Experte zu bedenken.

Insgesamt nehme er eher eine neutrale Haltung zum Telekommunikations-Sektor ein. Die Belastung hoher Kosten auf Grund der Bieterauktionen müssten alle Unternehmen tragen. Langfristig dürften France Telecom , Vodafone und Telefonica Moviles den eurpäischen Mobilfunkmarkt dominieren.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%