ANALYSE
Merck Finck & Co. bestätigt Hypo-Vereinsbank als Outperformer

dpa-afx MÜNCHEN. Die Münchener Privatbank Merck Finck & Co. hat die Aktien der bayerische HypoVereinsbank erneut als "Outperformer" bewertet. Wie das Finanzinstitut am Donnerstag in München mitteilte, steht die Empfehlung im Zusammenhang mit der am Mittwoch bekannt gewordenen Zustimmung der Bank Austria-Aktionäre zur Fusion mit der HypoVereinsbank.

Trotz der Beibehaltung reduzierte Konrad Becker, Analyst der Münchener Privatbank für das laufende Geschäftsjahr die Schätzung für den Gewinn je Aktie (EPS) von 2,85 Euro auf 2,42 Euro, basierend auf einer Aktienanzahl von 421,5 Mill.. Als Begründung für die niedrigere EPS-Schätzung dienten die hohen Restrukturierungskosten in Höhe von insgesamt 350 Mill. Euro. Hingegen erhöhte er für das kommende Geschäftsjahr die EPS-Prognose von 3,70 Euro auf 3,98 Euro auf der Basis von 535,5 Mill. Aktien.

Der Börsenexperte zeigt sich zuversichtlich, dass die Europäische Kartellbehörde der Übernahme zustimmen wird. Hinsichtlich der guten Position der Bank Austria in den schnellwachsenden Märkten Osteuropas, bewertete er die Akquisition als einen strategisch günstigen Zug. Der Finanzexperte schrieb weiter, dass der Preis für die Übernahme fair sei. Außerdem erwarte er geringe Durchführungsrisiken, weil die sprachlichen, kulturellen und sonstigen Differenzen zwischen der österreichischen und der deutschen Bank gering seien. Abschließend betonte der Analyst, dass er für die HypoVereinsbank zukünftig eine freundlichere Marktstimmung erwartet.

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