Analyse
Merck Finck & Co sieht ADVA weiter als "Outperformer"

adx MÜNCHEN. Das Bankhaus Merck Finck & Co stuft die Aktien der ADVA Optical Networking AG nach Vorlage ihrer Quartalszahlen weiter auf "Outperfomer" und traut dem Titel damit eine überdurchschnittliche Entwicklung zu. "Der Umsatz lag über unseren Erwartungen und auch das positive operative Ergebnis hat überrascht," sagte Analyst Oliver Graf Wrangel. Der Experte war von einem leicht negativen operativen Ergebnis ausgegangen. Im Vergleich zu Konkurrenten, wie zum Beispiel der US-Firma Nortel, die vor einigen Wochen eine Gewinnwarnung ausgegeben hatte, verzeichne ADVA kein nachlassendes Wachstum im operativen Geschäft.

Das negative Nettoergebnis sei darauf zurückzuführen, dass ADVA innerhalb von zwei Jahren sämtliche Goodwill-Abschreibungen für die getätigten Akquisitionen vornehme. Dies sei durchaus zu begrüßen, da das Unternehmen dann bereits 2002 wieder frei von Belastungen sei. Das Geschäft mit optischen Netzwerklösungen, in dem ADVA aktiv ist, ist eines der derzeit stärksten Wachstumsfelder. Zudem hat das Unternehmen im Oktober das neue Produkt FSP 3000 für den Metro-Access-Sektor vorgestellt, in dem ADVA bisher weniger aktiv war. "Wenn ADVA hier erfolgreich ist, kann ein noch höheres Wachstum erzielt werden," erläuterte Wrangel. Die EPS-Schätzungen liegen für 2000 bei 0,06 Euro, für 2001 bei 0,16 Euro und für 2002 bei 0,54 Euro pro Aktie.

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