ANALYSE
Metzler belässt Lufthansa-Aktie auf Verkaufen

Für das Bankhaus Metzler sind die jüngsten Auslastungszahlen der Lufthansa "extrem schwach" ausgefallen.

dpa-afx FRANKFURT. Für das Bankhaus Metzler sind die jüngsten Auslastungszahlen der Lufthansa "extrem schwach" ausgefallen. In einem Gespräch sagte Analyst Jürgen Pieper am Montag, dass er schon seit Monaten im Cargo- und Passagierbereich abschwächende Auslastungsraten beobachte. Speziell im Frachtgeschäft spitze sich die Situation "schon etwas zu". Er hat die Aktien der Fluglinie weiterhin mit "Verkaufen" eingestuft und rechnet damit, dass sie sich schwächer als der Dax entwickeln werden.

Das Frachtgeschäft leide unter dem wirtschaftlichen Abschwung, sagte Pieper. Nach Angaben der Lufthansa wurde im Juli 11,1% weniger Fracht transportiert als noch im Vorjahresmonat. Das Passagiergeschäft hat sich dagegen nach Angaben des Experten stabiler gehalten. "Das ist nicht so abhängig von konjunkturellen Schwankungen", sagte der Analyst.

Allerdings ist die Kapazitätsauslastung im Passagierverkehr der Lufthansa zurückgegangen. Der so genannte Sitzladefaktor ist um 2,5% auf 75,8% gefallen. Die Ursache liegt nach Ansicht Piepers in einer Kapazitätserweiterung, die seiner Ansicht nach zu stark ausfallen ist. Denn eigentlich nehme die Zahl der Passagiere weiterhin zu.

Für die Geschäftszahlen am Mittwoch rechnet der Analyst mit deutlichen Rückgängen. Er erwartet zwar schwarzen Zahlen - aber mit einem Ergebnisrückgang für das erste Halbjahr von 60 %.

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