ANALYSE
Morgan Stanley stuft Reuters als Outperformer ein

Auch der traditionsreiche britische Nachrichtenlieferant Reuters leidet unter einem enttäuschenden Marktumfeld.

fmo FRANKFURT. Auch der traditionsreiche britische Nachrichtenlieferant Reuters leidet unter einem enttäuschenden Marktumfeld: Die gesamte Finanzbranche hat in letzter Zeit Federn gelassen - nun ist ein Strategiewechsel angesagt: Der frisch gebackene Reuters-Chef Tom Glocer geht sogleich in die Offensive und präsentiert ein Restrukturierungsprogramm, das einen massiven Personalabbau vorsieht.

Bis Ende des kommenden Jahres sollen sieben Prozent der Stellen weltweit gekürzt werden. Ob das die sprichwörtlich feine englische Art der Problemlösung ist, mag dahingestellt bleiben, zumindest ist es nach Meinung der Analysten die einzig richtige.

Von einem "gründlich ausgearbeiteten Effizienzprogramm" spricht Florian Leinauer, Analyst der Helaba Trust, das "an den richtigen Stellen kürzt". Mit Nachwehen wie Folgeentlassungen rechnet er vorerst nicht.

Dementsprechend bestehe wenig Grund zur Sorge hinsichtlich der Entwicklung der Aktie: Bei einer raschen und unkomplizierten Umsetzung werde der Kapitalmarkt die Sparmaßnahmen bei Reuters honorieren und das Wertpapier seinen Erholungskurs fortsetzen. Dass das neue Management auf lange Sicht auf dem richtigen Weg ist, finden auch die Investmentexperten von Morgan Stanley Dean Witter, die das Wertpapier mit dem Prädikat "outperform" bewerten.

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