ANALYSE
Sal. Oppenheim reduziert Maxdata-Einschätzung auf "Halten"

adx FRANKFURT. Das Bankhaus Sal. Oppenheim hat seine Einschätzung der Maxdata-Aktien von "Akkumulieren" auf "Halten" gesenkt. Die Stimmung wende sich zunehmend gegen Maxdata sowie die gesamte Computer-Branche, teilte Mark Josefson am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. So hatten die US-Computerhersteller Gewinnwarnungen abgegeben und Maxdata-Finanzvorstand Armin von Buttlar seinen Rücktritt erklärt. Er übernehme damit die Verantwortung für das enttäuschende Jahr, das statt einem erwarteten Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 100 Mill. Mark mit einem Ebit von 13 Mill. Mark endete.

Zwar könnte sich mit von Buttlars Ausscheiden die schlechte Informationspolitik des Unternehmens mit dem neuen Finanzchef Tomas Stiegler verbessern, den Kurs dürfte diese Nachricht jedoch nicht beflügeln. Die Anleger seien der vielen Wechsel bei Finanzvorständen inzwischen überdrüssig, meint Josefson. Er senkte seinen erwarteten Gewinn je Aktie für 2001 auf 1,24 Euro und für 2002 auf 1,47 Euro. Maxdata sei allerdings unterbewertet: Der faire Wert liege bei 14 Euro.

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