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ANALYSE: UBS senkt bei Infineon Prognosen - Weiter 'Neutral'DPA-Datum: 2004-06-28 11:10:39

LONDON (dpa-AFX) - UBS erwartet Preisrückgänge bei DRAM-Speicherchips und hat deshalb die Prognosen für den Münchener Chiphersteller Infineon < IFX.ETR > zurückgenommen. In einer am Montag in London veröffentlichten Studie bestätigte das Analystenteam um Jonathan Dutton die Einstufung der Aktie mit "Neutral" und das Kursziel 11 Euro.

LONDON (dpa-AFX) - UBS erwartet Preisrückgänge bei DRAM-Speicherchips und hat deshalb die Prognosen für den Münchener Chiphersteller Infineon < IFX.ETR > zurückgenommen. In einer am Montag in London veröffentlichten Studie bestätigte das Analystenteam um Jonathan Dutton die Einstufung der Aktie mit "Neutral" und das Kursziel 11 Euro.

Für das laufende Quartals sehen sie den durchschnittlichem Verkaufspreis für 256-MB-Chips bei 5,30 Dollar. Bislang hatten sie 5,50 Dollar erwartet. Obwohl sie Infineon auf dem richtigen Weg sehen, um im vierten Quartal rund 70 Prozent der Fertigung in der 0,11-Micrometer-Technik zu fertigen, sollten die geringen Gewinnspannen den Ausstoß im laufenden Quartal um 3 Prozent drücken. Bislang hatten die Halbleiterexperten mit einem gegenüber dem Vorquartal unveränderten Absatz gerechnet. Für das September-Quartal nahmen sie ihre Prognose von 5,20 auf 5,00 Dollar je Chip zurück.

Die Analysten senkten deshalb die Gewinnerwartung bei dem Münchener Konzern für das laufende Jahr von 63 auf 40 Cent und für 2005/05 von 66 auf 61 Cent je Aktie. Die Umsatzprognose nahmen sie gleichzeitig von 7,4 auf 7,0 Milliarden und von 8,2 auf 8,0 Milliarden Euro zurück. Für das Jahr 2005/06 rechnen sie mit 7,8 Milliarden Euro Umsatz und 2 Cent Gewinn je Aktie, nachdem sie bislang bei 8,0 Milliarden Euro Umsatz mit einem ausgeglichenen Ergebnis gerechnet hatten.

Im April habe Infineon zudem die Übernahme der taiwanesischen ADM Tech abgeschlossen, die Kommunikationschips herstelle. Die Integration des Unternehmens werde die Verluste in der Mobilfunksparte im laufenden Quartal ausweiten, befürchteten die Analysten. Für das laufende Geschäftsjahre weiteten sie die Verlustprognose der Sparte von 61 auf 82 Millionen Euro aus. Mit der Einstufung "Neutral" sagen sie der Aktie für die kommenden 12 Monate eine parallel zum Markt verlaufende Kursentwicklung mit maximal 10 Prozent Schwankungsbreite voraus.

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