Analyse
Vereins- und Westbank sieht Thyssen-Krupp weiter "Neutral"

Analysten zufolge habe man sich von dem Thyssen-Krupp Steel-Vorhaben völlig distanziert und stattdessen erkannt, dass die Stahlsparte eines der Kerngeschäftsfelder ist.

adx Hamburg. Die Vereins und Westbank - bewertet die Aktie der ThyssenKrupp AG nach Vorlage ihrer vorläufigen Bilanz zum Geschäftsjahr 1999/2000 nach wie vor "Neutral". "Die Zahlen enstprachen weistestgehend unseren Schätzungen," sagte Analyst Andre Remke. Von einem ersten Erfolgsjahr seit der Fusion, wie ThyssenKrupp die Bilanz wertet, hätte sich der Experte allerdings ein wenig mehr erhofft. Allerdings habe die Story im letzten Jahr auch am Börsengang von ThyssenKrupp Steel gehangen. Von diesem Vorhaben habe man sich nun offensichtlich völlig distanziert und stattdessen erkannt, dass die Stahlsparte eines der Kerngeschäftsfelder ist.

Die neue Anpassung der Konzernstruktur an das strategische Konzept sei im Vergleich zur völligen Neuaufstellung im vergangenen Jahr keine wesentliche Veränderung. Man habe lediglich die Wichtigkeit des Dienstleistungssektors bestärkt und sich mit einem Festhalten an der Stahlsparte abgefunden. Es sei wichtig, dass ThyssenKrupp langfristig seine eigenen Prognosen erfülle und so wieder als solider, breit aufgestellter Konzern in das Anlegerinteresse zurückkehre. Das angestrebte Ergebnis für das laufende Geschäftsjahr von 1,3 Mrd. Euro hatte Remke zunächst rund 100 Mill. Euro höher geschätzt. Die Gewinnschätzung für das laufende Jahr 2000/2001 liegt bei 1,37 Euro pro Aktie.

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