Analyse veröffentlicht
Goldman Sachs senkt Gewinnprognose für Commerzbank

Das Investmenthaus Goldman Sachs hat seine Gewinnschätzungen für die Aktien der Commerzbank bis 2003 reduziert. Gleichzeitig bestätigten die Analysten die Aktie mit "Market Outperformer".

dpa-afx FRANKFURT. Damit gehen die Experten davon aus, dass sich das Commerzbank-Papier im Vergleich zum Index um mehr als 5 % besser entwickeln wird.

In einer am Freitag veröffentlichten Analyse reduzierte Goldman Sachs die Erwartungen für den Gewinn je Aktie (EPS) in 2001 um 9 % auf 1,17 Euro. Auch die EPS-Prognosen für 2002 und 2003 revidierten die Experten um lediglich ein Prozent. Damit habe man zum einen den weit unter den eigenen Erwartungen liegenden Unternehmenszahlen des zweiten Quartals Rechnung getragen, hieß es. Zum anderen würden aber auch die Gerüchte um einen Kontrollwechsel bei der Commerzbank die Investoren verunsichern. In Presseberichten war darüber spekuliert worden, dass der italienische Versicherungskonzern Generali seinen Anteil an der Bank über zwei Treuhändergesellschaften von 9,9 auf rund 19 % erhöht habe.

Die Experten bleiben bei ihrer Einschätzung als "Market Outperformer. Das Kursziel sehen sie für 2002 weiterhin in einer Spanne von 27 bis 29 Euro. Der Return of Investment (ROI) soll laut Analyse in diesem Jahr bei 5 % liegen und bis 2003 auf 8,8 % ansteigen.

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