Analyse
WGZ-Bank belässt Heidelzement auf "Underperformer"

adx DÜSSELDORF. Die WGZ-Bank belässt die Aktien der Heidelberger Zement AG nach Bekanntgabe der Halbjahreszahlen auf "Underperformer". "Das Unternehmen hat die Prognose zurückgeschraubt", sagte Rolf Geck. So rechne der Bauzulieferer nun mit einem Ebitda-Plus von rund 10 statt bisher 15 %, da der Preiskampf nur geringe Margen zulasse. Heidelzement leide unter der schlechten inländischen Baukonjunktur und zudem dürfte sich das Konjunkturwachstum in den USA abschwächen, vermutet der Experte.

Die Finanzierung der Übernahmen Scancem sowie CBR verschlechtere die Finanzsituation des Unternehmens. Regional sei Heidelzement hingegen "sehr gut aufgestellt", lobt der Analyst. Der Kauf des einzigen Zementherstellers im afrikanischen Gabun sowie die Veräußerung des Ziegelgeschäfts an Wienerberger passten ins Bild, seien jedoch für die Bilanz nicht entscheidend. Auf Grund der von Heidelzement revidierten Prognose überarbeitet Geck derzeit seine Ergebniszahlen.

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