ANALYSE
WGZ-BANK sieht SPAR-Aktie weiter als Underperformer

Das Ergebnis weist einen enormen Verlust auf, so dass die ersten sechs Monate nicht als Erfolg gewertet werden.

adx DÜSSELDORF. Die WGZ-Bank stuft die Aktie der SPAR AG-Handels nach wie vor auf Underperformer ein. "Zwar hat sich das operative Ergebnis im ersten Halbjahr leicht verbessert", sagte Analyst Jörg Christians. Doch das Ergebnis weise "immer noch einen enormen Verlust auf, so dass die ersten sechs Monate nicht als voller Erfolg gewertet werden können". Zum einen leide der Einzelhandelskonzern nach wie vor unter dem konjunkturellen Umfeld. So habe Konkurrent Wal-Mart bereits weitere Preissenkungen angekündigt und damit möglicherweise eine neue Runde im Preiskampf eingeläutet.

Darüber hinaus hätten jüngste Berichte über "Bilanzierungskünste" des Schenefelder Unternehmens, die eine Vermutung der Schönfärberei von Zahlen nahelegten, den ohnehin schmalen Vertrauenskredit bei Anlegern weiter strapaziert, sagte Christians. Die angekündigte Restrukturierungsphase wird nach seiner Ansicht bis zu 500 Mill. DM an Investitionen erfordern.

"Bei einer erdrückenden Fremdverschuldung von einer Milliarde DM ist mir rätselhaft, wie man dieses Geld aufbringen will", sagte der Experte. Die von SPAR angestrebte Halbierung des operativen Verlusts im laufenden sowie das Erreichen einer schwarzen Null im kommenden Jahr seien ein ehrgeiziges und möglicherweise schwierig zu erreichendes Ziel. Die EPS-Schätzungen liegen für 2000 bei-1,85 Euro und für 2001 bei-0,20 Euro pro Aktie.

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