Analysen
Aktienticker New York

Die Fusion von Nortel und JDS, der Gewinnanstieg bei Agilent Technologies und der Investmentverlust bei Honeywell werden heute von den Analysten an der Wall Street beobachtet.

HB NEW YORK. Die Fusion von Nortel und JDS, der Gewinnanstieg bei Agilent Technologies und der Investmentverlust bei Honeywell werden heute von den Analysten an der Wall Street beobachtet.

Nortel: Nortel Networks und JDS Uniphase arbeiten an einer Kooperation, die Nortel die ausreichende Lieferung von Glasfaser-Komponenten durch JDS garantiert. Nortel hat Bedenken, dass die anstehende Fusion der Glasfaser-Konzerne JDS und SDL Lieferschwierigkeiten hervorrufen könnten. Nortel erwartet in diesem Jahr einen Umsatz in Höhe von 10 Mrd.$ in der Glasfaser-Sparte. Um das rasante Wachstum sichern zu können, muss das Unternehmen nicht nur die Produktion ausweiten, sondern auch die Zulieferung von Komponenten sichern. Durch die Fusion von SDL und JDS wird die Lieferantenquelle auf nur ein Unternehmen beschränkt.

Agilent Technolgies: Der ehemals zu Hewlett-Packard gehörende Hersteller von Messtechnik konnte im dritten Quartal einen unerwartet starken Gewinnanstieg um 15% auf 155 Mill.$ oder 33 Cents pro Aktie melden. Die Erwartungen der Analysten werden damit um 13 Cents geschlagen. Allerdings wurden erst im vergangenen Monat die Gewinnschätzungen nach einer Ertragswarnung des Unternehmens von 35 auf 20 Cents reduziert. Die Aktie dürfte im New Yorker Handel von den nach oben revidierten Umsatzerwartungen profitieren. Statt 15% sollen die Steigerungen im Fiskaljahr 2001 bei 20% liegen. Das Management hält zudem die Gewinnschätzungen für das vierte Quartal für realistisch.

Honeywell: Der US-Mischkonzern warnt, dass im dritten Quartal außerordentliche Kosten in Höhe von bis zu 475 Mill.$ anfallen werden. Die einmaligen Kosten kommen durch einen Investmentverlust und durch den anstehenden Verkauf eines Geschäftsbereiches zustande. Auch die Kosten für den geplanten Abbau von rund 6 000 Arbeitsplätzen werden mit 100 bis 125 Mill.$ die ursprünglichen Schätzungen von 75 bis 100 Mill.$ übersteigen. Das Management wies jedoch darauf hin, dass das Betriebsergebnis im operativen Bereich dennoch im Rahmen der Analystenschätzungen liegen werde. Die Konsenserwartungen pro Aktie lieben bei 76 Cents.



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