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Analyst: Panikreaktion der Fed

Reuters Frankfurt. Rainer Guntermann, Volkswirt bei Dresdner Kleinwort Benson: "Dies sieht ein bisschen nach einer Panikreaktion der Fed aus. Es hat zwar Spekulationen gegeben, dass die Fed die Zinsen vor der nächsten regulären Sitzung des Offenmarktausschusses senken könnte, aber die Höhe der Senkung ist überraschend.

Die Europäische Zentralbank wird ruhig darauf reagieren und ich glaube nicht, dass sie am Donnerstag Schritte unternehmen werden, aber die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte im ersten Quartal wird höher. Die Fed hat auf die jüngsten US-Daten, die auf eine starke Abkühlung der US-Konjunktur hindeuteten, reagiert. Das Wachstum in Europa schwächt sich ebenfalls ab. Der direkte Einfluss einer sich abkühlenden US-Wirtschaft auf die europäischen Exporte ist zwar leicht, aber eine Abkühlung der Weltwirtschaft wird auch Europa nicht unberührt lassen. Der Spruch "Wenn die USA niesen, kriegt Europa eine Grippe' hat weiterhin Gültigkeit."

Samsa Laine, Volkwirt bei Alfred Berg. "Das ist ein großartiger Schritt. Es ist gut für den Dollar, es ist gut für die USA und die Weltwirtschaft. Es könnte der EZB eine Zinssenkung nun erleichtern, da sich das europäische Wachstum ebenfalls abschwächt. Noch wird die EZB abwarten, aber ich denke, dass sie die Zinsen im zweiten Quartal um 25 Basispunkte senken wird."

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