Analyst: PC-Verkäufer sollen fusionieren
Börsianer warten auf Microsoft-Zahlen

Mit Spannung werden heute nachbörslich die Quartalszahlen von Microsoft erwartet. Das Geheimnis, wie genau der weltweit größte Softwarekonzern die eigenen Prognosen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres getroffen hat, soll gelüftet werden.

no/vwd/dpa DÜSSELDORF. Bereits Mitte Dezember hatte Microsoft die Gewinn- und Umsatzerwartungen "auf Grund der nachlassenden PC-Nachfrage, geringerer IT-Ausgaben der Unternehmen und der Schwäche der Weltwirtschaft um fünf bis sechs Prozent nach unten revidiert. Angesichts der anstehenden Quartalszahlen von Microsoft hielten sich die Anleger heute weltweit zurück.

Die Krise in der PC-Branche läßt sich nicht mehr wegdiskutieren. Auch der Softwareproduzent Microsoft ist immer noch direkt vom Absatz der Personalcomputer abhängig. Bereits am Dienstag sorgte der PC-Spezialist Andrew Neff vom Investmenthaus Bears Stearns für Aufregung. Neff behauptete, die PC-Verkäufer Dell und Compaq würden aussterben, wenn sie keine Zusammenschlüsse eingehen, berichtet BörseGo.de. Der Hauptgrund sei für Neff eine Überkapazität von PC-Produkten. Die Aktien der Unternehmen aus der PC-Branchen würden in der Bedeutungslosigkeit versinken, prophezeit der Branchenanalyst.

George Godfrey, Analyst von ING Barings, sagte, dass die zurückgehenden Umsätze auf dem PC-Markt Microsoft schwer getroffen habe. Die Umsätze aus dem Verkauf von "Windows 2000" betrachtet er als entscheidend für das zukünftige Wachstum des Unternehmens. Der Experte prognostiziert einen Gewinn je Aktie von 46 Cent und einen Umsatz von 6,45 Mrd. $.

Neben Microsoft veröffentlichen an diesem Donnerstag unter anderem noch das Internet-Auktionshaus E-Bay Quartalszahlen. Hier wird ein Anstieg des Gewinns je Aktie auf 7 Cent gegenüber dem Vergleichsquartal erwartet. Auch Sun Microsystems und Nortel halten für die Börse und die Analysten die Quartalszahlen bereit.

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