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Analysten bei DaimlerChrysler uneinig

Die Meinungen der Analysten zur Entwicklung der Daimler-Chrysler-Aktie sind sehr verschieden. Entscheidend bleibt für die Experten die Situation von Chrysler.

adx MÜNCHEN. Analysten sind sich zur Entwicklung der Daimler-Chrysler-Aktie uneinig. Während Pia-Christina Schulze vom Bankhaus Merck Finck in München am Freitag ihre Einschätzung als "Underperformer" beibehielt, gab sich Wolfgang Albrecht von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) optimistischer. Er traut dem Papier eine Outperformance zu. Trotz des unerwartet starken Gewinneinbruchs bei Chrysler und dem verhaltenen Ausblick auf 2001 hält Albrecht aus Substanz- und Bewertungsgründen an seinem Rating fest. Durch neue Modelle und effiziensteigernde Maßnahmen werde sich die Situation bei Chrysler verbessern. Der Kurs dürfte bei rund 50 Euro seinen Boden gefunden haben.

Schulze hatte für das dritte Quartal bessere Zahlen erwartet. Zudem habe der Automobilkonzern einen enttäuschenden Ausblick für 2001 gegeben. So dürften wegen des hohen Wettbewerbs in den USA die Incentives weiter zunehmen. Diese negativen Einflüsse dürften von den anderen Bereichen nur schwer ausgeglichen werden, schätzt Schulze. Während Schulze ein Ergebnis je Aktie von 4,60 Euro für das laufende Jahr und 4,65 Euro für 2001 annimmt, schätzt Albrecht ein EPS von 4,65 Euro und 5,40 Euro.

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