Analysten bewerten Transaktion positiv
Suzuki beteiligt sich an neuer Daewoo Motor

Der führende japanische Kleinwagenhersteller Suzuki Motor Corp wird nach Firmenangaben eine Beteiligung von 14,9 % an der neuen südkoreanischen Daewoo Motor erwerben. Der Schritt werde Suzuki die Expansion in Asien erleichtern, hieß es.

rtr HAMAMATSU. Suzuki teilte am Donnerstag in Hamamatsu mit, für den Anteil an Daewoo werde das Unternehmen bis zu 89 Mill. Dollar investieren und den US-Autokonzern General Motors Corp bei dessen Anstrengungen zum Wiederaufbau des zusammengebrochenen südkoreanischen Autoherstellers unterstützen. Das neue Unternehmen werde als GM Daewoo Auto and Technology firmieren.

Vor der Presse sagte Suzuki-Chef Osamu Suzuki, sein Unternehmen habe sich rasch entscheiden müssen. Die Einzelheiten der Transaktion müssten später geklärt werden. Im April dieses Jahres hatte GM sich bereit erklärt, Daewoo durch eine Kapitalspritze von 251 Mill. Dollar zu rekapitalisieren. GM erhielt dadurch eine Kapitalbeteiligung von 42,1 %, die industriellen Partner zusammen 24,9 %. GM und Partner werden schätzungsweise rund 400 Mill. Dollar bei Daewoo investieren.

Obgleich der Anteil von Suzuki an der neuen Daewoo größer als erwartet ausfällt, beurteilten Analysten die Transaktion positiv. Suzuki erhalte damit die Möglichkeit für eine relativ geringe Investition in Asien zu expandieren.

Die Suzuki-Aktie schloss am Donnerstag an der Börse in Tokio mit 1446 Yen um 0,42 % höher.

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