Analysten empfehlen den Einstieg in die Aktie vor dem neuen Film „Cars“
Filmstudio Pixar beeindruckt mit Kassenschlagern

Der nächste Film aus dem Hause Pixar kommt erst in gut einem halben Jahr in die Kinos, doch die Wall Street ist bereits jetzt in heller Aufregung. Etwa 25 Prozent besser als vor einem Jahr liegt die Aktie zurzeit, trotz einer Gewinnwarnung von Ende Juni.

HB HOUSTON. Denn bislang ist so gut wie jeder Film aus der Computeranimationsfirma an der Kinokasse eingeschlagen wie eine Bombe: Die beiden letzten Filme "Die Unglaublichen" und "Findet Nemo" waren riesige Kassenknüller, ebenso wie "Monster AG" vor einigen Jahren und 1995 der erste Pixar-Film "Toy Story".

"Cars" (Autos) läuft im Juni 2006 an und könnte diese Erfolge wegen der breiten Zielgruppe sogar noch übertreffen, erwarten Analysten. Schätzungen zufolge wird "Cars" allein an der Kinokasse weltweit 700 Mill. Dollar einfahren und Pixar im kommenden Jahr einen Gewinn von 225 Mill. verschaffen.

Deshalb sei für die Anleger jetzt der richtige Zeitpunkt zum Einstieg, sagt William Drewry von Credit Suisse First Boston (CSFB). "Üblicherweise läuft Pixar in den sechs Monaten vor einem neuen Filmstart ausgesprochen gut, und auch im halben Jahr danach", sagt Drewry. "Da der Kurs im Moment wieder unter dem Jahreshoch von Juni liegt, ist dies eine gute Gelegenheit."

Das Animationsstudio aus dem kalifornischen Emeryville gilt bei vielen Experten als der goldene Standard der Branche. "Toy Story" war 1995 der erste abendfüllende Film, der komplett am Computer entstanden war. Auch beim Kinopublikum sind die Pixar-Filme ausgesprochen beliebt und werden dank der jüngsten Kassenerfolge inzwischen mit ähnlicher Spannung und Vorfreude erwartet wie früher die neuen Zeichentrickfilme von Walt Disney.

Ohnehin verbindet Pixar eine langjährige und enge Geschäftsbeziehung mit dem Traditionsstudio, seit Disney 1995 die Vermarktung und den Vertrieb für die Kalifornier übernahm. Die Zusammenarbeit, die für das damals noch unbekannte Startup-Unternehmen zunächst ein guter Fang zu sein schien, entwickelte sich schnell zum Vorteil von Disney - und zwar auf Kosten von Pixar. Denn während eine wachsende Zahl von Disney-Filmen floppte, spielte Pixar Hunderte Millionen Dollar ein und musste davon einen großen Teil an Disney abtreten.

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